Pick-up auf Wrangler-Basis

Jeep bringt den Gladiator

Jeep Gladiator L.A. Auto Show 2018 Foto: Jeep 12 Bilder

Jeep präsentiert auf der Los Angeles Auto Show den neuen Gladiator. Der Pick-up basiert auf dem Geländewagen Wrangler und wird auch in Europa verkauft werden.

Mit dem Gladiator präsentiert Jeep auf der Los Angeles Auto Show 2018 einen Pick-up, der in Sachen Geländefähigkeit neue Maßstäbe setzen will. Der Pritschenwagen rollt auf Dana-44-Starrachsen und ist mit Sperrdifferenzialen an Vorder- und Hinterachse ausgestattet.

Die mit grobem Profil versehenen Geländereifen des Jeep Gladiator sind optional bis zu 33 Zoll groß, die Watttiefe des neuen Pick-ups beziffert der Hersteller mit bis zu 76 Zentimetern. Der Gladiator ist je nach Version mit dem Command-Trac-4x4 oder aber dem Rock-Trac-4x4 ausgestattet.

Sagenhafte Geländewerte

Das Command-Trac-System kann ein zweistufiges Verteilergetriebe mit einer Geländeuntersetzung von 2,72:1 und eine Hinterachsübersetzung von 3,73:1 vorweisen. Die mit dem Rock-Trac-System ausstaffierten Rubicon-Modelle wiederum sind mit einer Geländeuntersetzung von 4,0:1 und einer Hinterachsübersetzung von ebenfalls 4,0:1 unterwegs. Außerdem kann der Gladiator Rubicon ein für Geländestrecken optimiertes Fahrwerk und einen entkoppelbaren Querstabilisator an der Vorderachse vorweisen, der die Verschränkung der Starrachse noch einmal erhöht. In Verbindung mit dem Sechsgang-Schaltgetriebe kommen die Rubicon-Modelle auf eine sagenhafte Kriechübersetzung von 84,2:1, mit dem optionalen Achtgang-Automatikgetriebe liegt sie bei immer noch sehr potenten 77,2:1.

Unterfahrschutzplatten vorn und hinten und Heavy-Duty-Stoßfänger sind beim robusten Rubicon, der nach einem legendären Offroad-Pfad nahe des Lake Tahoe benannt ist, selbstverständlich. Den hinteren Böschungswinkel des Gelände-Pick-ups beziffert Jeep mit 43,6 Grad, vorn sind es 26 Grad. Der Rampenwinkel wird mit 20,3 Grad angegeben, die Bodenfreiheit des Gladiator soll immerhin 28 Zentimeter betragen.

Bis zu 725 Kilogramm Nutzlast

Insgesamt kommt der Doppelkabiner auf eine Zuladung von bis zu 725 Kilogramm, die Anhängelast wird mit 3.470 Kilogramm angegeben. Die 1,52 Meter lange Ladefläche des Gladiator ist aus Stahl gefertigt und mit einem wettergeschütztem Stromanschluss versehen. Außerdem sind natürlich verschiedene Verzurrpunkte für das Sichern der Ladung vorgesehen.

Der Allrad-Pick-up kann wahlweise mit einem Softtop oder zwei unterschiedlichen Hardtops ausgestattet werden und ist mit wenigen Handgriffen zum Cabriolet mit Pritsche umgebaut. Die aus Aluminium gefertigten Türen lassen sich abnehmen, die Windschutzscheibe samt Rahmen kann umgeklappt werden.

Produktion ab 2019

Antriebsseitig ist für die USA sowohl ein 3,6-Liter-V6-Benzinmotor als auch ein 3,0-Liter-V6-Diesel (ab 2020) vorgesehen. Auf Seiten der Fahrerassistenzsysteme ist im neuen Jeep Gladiator unter anderem eine Totwinkel-Überwachung, eine hintere Querbewegungserkennung, eine nach vorn gerichtete Offroad-Kamera, eine Rückfahrkamera mit dynamischen Führungslinien, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage sowie ein elektronischer Überschlagsvermeider erhältlich.

Die Produktion des neuen Jeep Gladiator soll 2019 anlaufen. Der Pick-up tritt in die Fußstapfen von heute legendären Pritschenwagen des Geländewagenbauers – angefangen hat die Geschichte der Lastenesel aus dem Hause Jeep schon 1947 mit einem Eintonner auf Basis des CJ-2A.

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