Werk in Steyr ist gerettet

MAN verkauft an Investor WSA

Nutzfahrzeugwerk Steyr Foto: MAN Truck & Bus

Die WSA Beteiligungsgesellschaft übernimmt den Standort und die Belegschaft von MAN Truck & Bus. Die Traditionsmarke Steyr wird wiederbelebt.

Jetzt ist es amtlich – und damit tausende von Arbeits- und Ausbildungsplätzen gesichert: MAN Truck & Bus hat sich mit der WSA Beteiligungsgesellschaft (WSA) auf den Verkauf aller Anteile von MAN Truck & Bus Österreich geeinigt. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde nach Angaben beider Parteien bereits unterzeichnet.

Hängepartie bis zur Einigung

Bereits m März dieses Jahres hatte WSA ein Konzept zur Übernahme des Werks Steyr vorgestellt. Das hatten die Mitarbeiter in einer Umfrage allerdings abgelehnt. Die Verhandlungen lagen damitt zunächst auf Eis. Erst vor wenigen Tagen nahmen die beiden Parteien erneut Gespräche auf und einigten sich jetzt schlussendlich doch noch auf eine Übernahme.

Gespräche mit Gewerkschaft stehen noch bevor

„Beide Seiten haben sich bewegt und sind dabei auf wesentliche Forderungen der Arbeitnehmerseite eingegangen“, erklärt Andreas Tostmann, Vorsitzender des Vorstands von MAN Truck & Bus. Was aber nicht bedeutet, dass die Mitarbeiter in Steyr keine Einbußen hinnehmen müssen. Wobei die Gespräche mit der Gewerkschaft erst noch bevorstehen. Die war bei den finalen Gesrpächen nämlich nicht involviert.

Sieben Baureihen mit alternativen Antrieben

Ab 2023 sollen dann sieben Nutzfahrzeug-Baureihen unter der Traditionsmarke Steyr für den Weltmarkt vom Band laufen. Diese reichen vom Kleintransporter über den Citybus bis zum Lkw. Wobei alternative Antriebe wie Elektromobilität oder auch Wasserstoff gleich von Beginn an eine wichtige Rolle spielen sollen. Bis es soweit ist, gibt es Schützenhilfe von MAN Truck & Bus. Der Konzern wird nämlich länger als bisher geplant für Aufträge sorgen und in Steyr bis Mai 2023 zunächst weiter Lkw der Baureihen MAN TGL und MAN TGM produzieren lassen. Für den MAN-Produktionsverbund wird WSA zudem weiter Komponenten fertigen und Kunststoffteile lackieren. Auch hier wurden die Laufzeiten teilweise verlängert.

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