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Nohra, Haiger und Fulda

Zufall-Standorte Teil des 24plus-Netzes

Foto: 24plus

Die Zufall logistics group mit Hauptsitz in Göttingen wird im Rahmen einer Systempartnerschaft ihre drei Standorte Nohra, Haiger und Fulda in das 24plus-Netz einbringen.

Nach einer Mitteilung von 24plus werden die drei Standorte als Knotenpunkte im Systemnetz der Stückgutkooperation fungieren. Die Zusammenarbeit mit 24plus konzentriere sich auf die Zustellung und Beschaffungslogistik in den jeweiligen Nahverkehrsgebieten und habe keine Auswirkungen auf die Mitgliedschaft der Zufall-Standorte in ihren jeweiligen Stammkooperationen – Zufall ist Mitglied bei der Stückgutkooperation System Alliance. Ebenso wenig sei die Erweiterung des Partnerkreises für bestehende Systempartner von 24plus mit negativen Effekten verbunden. Die Aufnahme der Zufall-Standorte führe lediglich zu kleineren und von den Systempartnern gewünschten Arrondierungen der Zustellgebiete.

Stärkung des 24plus-Netzes

Dabei ersetzt der Standort Nohra der Axthelm & Zufall den zum Jahresende 2019 bei 24plus ausscheidenden Standort Gotha der Reimer Logistics. Der Zufall-Standort Haiger ersetzt einen Dienstleister, der bisher von 24plus in der Region Gießen für die Zustellung und Beschaffungslogistik eingesetzt wurde. Der Zufall-Standort Fulda kommt zusätzlich ins Netzwerk von 24plus und übernimmt in der Nahverkehrszustellung die Gebiete, die bisher teilweise von Dienstleistern und teilweise über einen Inter-Hub-Verkehr zum Stückgutnetz der Online Systemlogisik bedient wurden. Diese provisorische und kostenintensive Anbindung wird laut 24plus mit der Verkehrsaufnahme des Zufall-Standorts Fulda eingestellt.

Mehr Eingangsmengen für Zufall

„24plus ist eine leistungsfähige Stückgutkooperation mit starken Partnern und hohen Qualitätsstandards und eine ideale Ergänzung zu unseren Aktivitäten im Stückgutgeschäft“, sagt Jürgen Wolpert, Geschäftsführer von Zufall. „Wir steigern unsere Eingangsmengen und damit die Wirtschaftlichkeit unserer Standorte.“

Sicherung des eigenen Netzwerks

Für 24plus bedeutet die Neuaufnahme der Zufall logistics group nach eigenen Angaben eine Verbesserung der Flächendeckung und Stabilität des Netzwerks. „Als namhaftes inhabergeführtes Unternehmen ist Zufall eine Bereicherung für unsere Partnerlandschaft“, erklärt 24plus-Geschäftsführer Stefan Rehmet. „Durch die neue Systempartnerschaft kompensieren wir nicht allein ausscheidende Dienstleister und sichern das Netzwerk. Wir erwarten mittelfristig von der Partnerschaft auch positive Impulse für die Mengenentwicklung im System.“

Laut der Stückgutkooperation hat es bereits in der Vergangenheit eine Systempartnerschaft von Zufall und 24plus gegeben: Von der Gründung der Kooperation im Jahr 1996 bis zur Betriebsaufnahme des 24plus-Zentralhubs Hauneck Anfang des Jahres 2000 übernahm Zufall am Standort Fulda-Eichenzell für 24plus als Dienstleister den Zentralhub-Betrieb.

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