Neues Test- und Validierungszentrum

Krone Future Lab in Lingen eingeweiht

Foto: DETLEV ALBRINK

Krone hat in Lingen ein neues Test- und Validierungszentrum für Trailer und Landmaschinen eröffnet.

Wer sehen will, wie Trailer und Maschinen auf Herz und Nieren geprüft werden, ist im Krone Future Lab in Lingen richtig. Wenn der Trailer im Hydropulsprüfstand rattert und dem Fahrzeug somit die Fahrt über eine Schotterpiste simuliert wird, oder wenn sich das Fahrzeug im Kurvenprüfstand bedenklich in Seitenlage begibt, weiß man, dass es hier in puncto Sicherheit zur Sache geht. „Präzise Lebensdauer- und Funktionsnachweise sind maßgeblich für eine weitere Optimierung unserer Produktqualität und damit ein wichtiger Beitrag zur Kundenzufriedenheit“, sagte Bernard Krone, Aufsichtsratsvorsitzender der Krone Holding, zur feierlichen Eröffnung.

Kurvenprüfstand und Hydropulsprüfstand

So wird im Kurvenprüfstand etwa geprüft, wie ein mit 27 Tonnen beladener Doppelstocktrailer auf die Zentrifugal- und die Kurvenkraft reagiert, sagt Uwe Sasse, Geschäftsführer Fahrzeugwerk Bernard Krone. In der Straßenfahrsimulation bringt der Trailer bis zu einer Millionen Kilometer hinter sich, was die Erbringung des Lebensdauernachweises für Trailer deutlich verkürzt. Damit sich die Schwingungen nicht auf das Gebäude übertragen, stehen die Prüfstände auf Schwingfundamenten, die bis zu sieben Meter in die Erde eingelassen sind.

Das Future Lab des Fahrzeugherstellers mit Sitz in Spelle verfügt insgesamt über drei Großprüfstände, zwei Servohydraulik- und einen Leistungsprüfstand. Daneben gibt es Prüfmöglichkeiten für Komponenten wie Stoßdämpfer und Stützbeine. Neben den mechanischen Prüfungen spielt laut Krone auch das Testen der Maschinenelektronik und -software sowohl auf dem Testgelände als auch in vollautomatisierten Testumgebungen im Future Lab eine umfangreiche Rolle. 35 Mitarbeiter, zumeist Ingenieure und Techniker, sind in dem 4.000 Quadratmeter großen Validierungszentrum beschäftigt.

Das insgesamt 13 Hektar große Gelände wartet aber noch mit mehr auf. Etwa mit einer 1,1 Kilometer langen Fahrzeugteststrecke, einen Bremsstreifen zur Homologation von Bremsen, einem Fahrdynamikkreisel sowie einem Steigungshügel, an dem vor allem die Landmaschinen des Herstellers sich beweisen dürfen.

Bei der Konzeptionierung des Standortes, der im ersten Schritt 20 Millionen Euro gekostet hat, stand laut Bernard Krone auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Demnach wird beispielsweise die Heizenergie des Validierungszentrums zu 100 Prozent aus der Abwärme der Prüfstände gewonnen und eine komplett auf den Eigenbedarf ausgelegte Photovoltaikanlage hilft, einen Teil des Strombedarfes des Standortes zu decken.

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