Mercedes-Benz Vito (2019)

Neue Motoren und mehr Ausstattung

Mercedes-Benz Vito Foto: Daimler 4 Bilder

Daimler gönnt seinem Transportermodell Vito ein paar Upgrades: Neue Motoren, potentere digitale Systeme und neue Felgen.

Mit Bestellstart im März hält die neue Motorengeneration OM654 Einzug in den Vito. Damit ist der mittlere Transporter laut Daimler die erste Nutzfahrzeugbaureihe im Konzern, die von diesem Aggregat angetrieben wird. Die neuen Motoren bieten zwar grundsätzlich die gleichen Leistungsstufen wie der Vorgänger – 100 kW(136 PS) mit 330 Nm, 120 kW (163 PS) mit 380 Nm, 140 kW (190 PS) mit 420 Nm – zeichnet sich aber durch einen niedrigeren Verbrauch und verbesserten Geräusch- und Schwingungskomfort aus. Um dies zu erreichen, kombiniert Daimler das Aluminium-Gehäuse mit Stahlkolben, die dank Nanoslide Laufbahnbeschichtung weniger innermotorische Reibung verursachen. Gleichzeitig setzt Daimler auf das Stufenmulden-Brennverfahren, damit das Gemisch im Brennraum besser verwirbelt wird als bei der bisherigen Omega-Mulde im Kolben und so schneller verbrennt.

Mit der neuen Motorengeneration hält im Vito Tourer auch das Neungang-Automatikgetriebe 9G-Tronic Einzug. Dieses ersetzt die bisherige Siebengang-Automatik und ist serienmäßig bei den neuen Dieseln an Bord. Ab Herbst schiebt Daimler ein neues manuelles Schaltgetriebe nach. Gleichzeitig rollen alle Vito mit dem neuen Diesel als Hecktriebler vom Band. Allrad gibt es gegen Aufpreis.

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Neben der Technik hat Daimler auch die Optik aufgehübscht. So ist der Vito in allen Varianten in vier weiteren Farbtönen erhältlich: Graphit- und Selenitgrau-Metallic sowie Hyazinthrotmetallic. Dazu kommt die Farbe Stahlblau. Eine Etage tiefer haben die Kunden künftig ebenfalls etwas mehr Auswahl. Im Programm sind neue Leichtmetallräder in 17, 18 und 19 Zoll. Die 19-Zöller im Zehnspeichendesign sind schwarz lackiert und glanzgedreht. Auch die beiden neuen 18-Zoll-Felgen sind lackiert und glanzgedreht – einmal in tremolitgrau mit fünf Doppelspeichen, einmal in schwarz mit fünf Speichen. Die Variante mit 17 Zoll ist wiederum schwarz lackiert und soll die Aerodynamik verbessern.

Auch seitens der Assistenten und der Vernetzung schiebt Daimler einige Funktionen nach. So gehört beim Vito der Seitenwind-Assistent zur Serienausstattung. Der Tourer bekommt eine serienmäßige Reifendrucküberwachung. Zudem ist optional anstelle der Halogenschweinwerfer das Intelligent Light System bestellbar: LED-Blinker, LED-Tagfahrlicht sowie LED-Abblend-, Fern- und Abbiegelicht. Zusätzlich passt der Fernlichtassistent Plus Lichtverteilung und Leuchtweite auf die aktuelle Verkehrssituation an. Ab Sommer 2019 rollt Daimler zudem nach dem Sprinter auch für den Vito die digitalen Dienste rund um Mercedes PRO connect aus. Die Basis dafür schaffe bereits jetzt ein Kommunikationsmodul mit fest verbauter LTE-SIM-Karte.

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