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Hyperloop

Erster Einsatz in Indien geplant

Foto: Hyperloop

Der Hyperloop wird flügge. In Indien soll demnächst die erste Route zwei Städte verbinden und die Reisezeit um ein Vielfaches verkürzen.

07.09.2017 Markus Bauer

Zwar gibt es bereits Interessenten für das System, doch so konkret wie im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh wurden die Pläne bisher nur in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Hyperloop Transportation Technologies hat jüngst eine Absichtserklärung mit dem Andhra Pradesh Economic Development Board unterzeichnet. Die geplante Route soll die Stadtzentren der Orte Vijaywada und Amaravati verbinden. Mit dem Auto dauert die Fahrt zwischen den Städten (rund 43 Kilometer) laut Hyperloop mehr als eine Stunde. Die übergroße Rohrpost soll die Reisezeit auf sechs Minuten verkürzen. Die Finanzierung des Projekts läuft laut Hyperloop über eine öffentlich-private Partnerschaft, wobei vor allem die privaten Partner das Kapital zuschießen. 

Vorbereitungen beginnen im Oktober

Phase eins des Projekts beginnt demnach bereits im Oktober. Hyperloop wird dann mit Partnern im öffentlichen und privaten Sektor über sechs Monate eine Machbarkeitsstudie anstrengen. Fällt diese positiv aus, bedeute Phase zwei schlicht den Baubeginn des ersten Hyperloop in Indien. 

Die Idee des Hyperloops geht zurück auf den Visionär und E-Auto-Pionier Elon Musk. Stromlinienförmige Fahrzeuge bewegen sich mit bis zu 700 Meilen pro Stunde (etwa 1.100 km/h) durch eine Röhre und verkürzen so die Distanz signifikant. Andere Projekte wollen beispielsweise die Emirate Dubai und Abu Dhabi verbinden. Dabei ist es laut Hersteller grundsätzlich egal, ob die projektilartigen Wagen Menschen oder Waren befördern. Ein elektrischer Antrieb beschleunigt die Einheiten zunächst in der Unterdruckröhre. Über eine Magnetschwebetechnik hebt das Vehikel schnell ab und gleitet dann mit hoher Geschwindigkeit ans Ziel. Das Hyperloop System arbeitet vollständig autonom und in sich geschlossen – entweder auf Stelzen oder im Untergrund – und ist so vor menschlichen Fehlern oder auch Zusammenstößen mit der Tierwelt gefeit. 

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