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Hupac veröffentlicht Bilanz

Transalpine Verkehre schwächeln

Foto: Matthias Rathmann

Hupac hat sein Volumen im vergangenen Geschäftsjahr hauchdünn gesteigert. Wie der Schweizer Kombioperateur mitteilt, beträgt der Zuwachs 0,2 Prozent.

Das Verkehrsvolumen im transalpinen Verkehr durch die Schweiz habe sich um 0,6 Prozent verringert. Im nicht-transalpinen Verkehr verzeichne man jedoch Zuwächse um 5,9 Prozent. Der Jahresgewinn von Hupac ging um 19,7 Prozent auf knapp 6,1 Millionen Schweizer Franken (CHF) zurück (5,5 Millionen Euro). Aufgrund sinkender Erlöse (minus 10,3 Prozent) sank der Bruttogewinn um 4,2 Prozent auf CHF 100 Millionen (90 Millionen Euro). 

In den kommenden Jahr will Hupac seine Bilanz deutlich aufpolieren. "Mit unserer neuen Strategie 2016-2020 stellen wir die Weichen auf Wachstum", sagt Hans-Jörg Bertschi, VR-Präsident von Hupac. "In den kommenden Jahren werden wir uns auf die Flachbahn via Gotthard vorbereiten." Ein entsprechendes Investitionsprogramm sehe über die nächsten fünf Jahre insgesamt rund CHF 280 Millionen (253 Millionen Euro) für Terminals, Rollmaterial und IT vor. Ziel sei, Marktanteile durch die Schweiz zurückzugewinnen. Weiter wolle man Neuverkehre erschließen. Auch die geografische Entwicklung wolle man vorantreiben. In Russland beispielsweise setze man die Wachstumsstrategie mit eigenem Rollmaterial für die russische Breitspur fort. In China hat das Unternehmen Anfang 2016 eine Niederlassung eröffnet. 

Als größte Herausforderung identifiziert Hupac den Wettbewerb mit der Straße. "Der Straßenverkehr profitiert von sinkenden Energiepreisen, während der staatlich reglementierte Bahnstrom diese Entwicklung nicht überall mitmacht", sagt Bertschi. "Wenn wir mit der Straße mithalten wollen, müssen Normen vereinfacht und europäisch harmonisiert werden." Das betreffe Zulassungsverfahren für Rollmaterial, Trassenpreise, Sicherheits- und Betriebsvorschriften sowie Sprachregelungen für Lokführer. 

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