Haldex-Übernahme

ZF zieht Angebot zurück

Foto: Haldex

ZF zieht sich aus dem Bieterstreit um den Bremsenspezialisten Haldex zurück. Mitte September hatte der Konzern sein Barangebot auf 120 Schwedische Kronen (12,46 Euro) pro Aktie erhöht, wurde allerdings von Knorr-Bremse mit einer Offerte von 125 Kronen (12,98 Euro) überholt. 

Dennoch wollte die Unternehmensführung von Haldex am ZF-Angebot festhalten und hatte eine entsprechende Empfehlung herausgegeben. Stichtag für das Angebot der Friedrichshafener war der 3. Oktober 2016. Wie ZF mitteilt, haben bis zu diesem Zeitpunkt Aktionäre insgesamt 4.238.980 Aktien angedient. Dies entspreche 9,59 Prozent des gesamten Aktienkapitals von Haldex. Allerdings bleibt ZF mit diesem Volumen auch unter Einbeziehung der eigenen Anteile deutlich unter dem gesteckten Annahmeziel von 50 Prozent plus eine Aktie bis Fristende. 

Darum habe man sich entschieden, das Angebot nicht weiter zu verfolgen und nehme zur Kenntnis, dass sich die Aktionäre von Haldex dazu entschieden haben, das empfohlene Angebot nicht anzunehmen. Das eigene Ziel, am weiteren Erfolg von Haldex beteiligt zu sein, bleibe von dieser Entscheidung jedoch unberührt. Aktuell ist ZF eigenen Angaben zu Folge mit einem Anteil von 21,67 Prozent des Aktien- und Stimmrechtskapitals der größte Aktionär von Haldex. ZF wird weiter keine der bereits angedienten Aktien kaufen. Die Anteile verbleiben demnach bei den Eignern. Aktionäre müssen laut ZF nicht weiter tätig werden. Die Annahmefrist für das höhere Angebot seitens Knorr-Bremse endet am 5. Dezember 2016. 

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