H2-Energy

Vorsitzender Rolf Huber im Interview

Foto: H2 Energy

Rolf Huber will nicht nur Brennstoffzellen-Lkw in den Markt bringen, der Vorsitzende der H2 Energy AG hat auch die entsprechenden Tankstellen und die klimaneutrale Produktion von Wasserstoff im Blick.

Mit H2 Energy und dem Joint Venture Hydrospider sind Sie dabei, Brennstoff­zellen-Lkw im großen Stil auf die Straßen zu bringen. Wie ist es dazu gekommen?

Schon vor knapp zehn Jahren haben mein Team und ich entschieden, aktiv etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. Wir waren und sind der Meinung, dass die Wasserstofftechnologie im Verhältnis zu ihrem Potenzial zu wenig priorisiert wird. Gleichwohl war uns klar, dass wir allein keine Technologieentwicklung aufziehen und viele Millionen Franken investieren können. Wir haben also einen umfassenden Ansatz gesucht, wie wir dem Thema mehr Gewicht verleihen können. Wir haben dabei von Anfang an keine Leuchtturmprojekte gesucht und wollten der Welt auch nichts beweisen, wir wollten in die Umsetzung gehen. Die Argumente, warum die Wasserstofftechnologie nicht in Fahrt kommt, waren klar: Es gibt keine Tankstelle, daher auch keine Autos und daher keine Tankstelle. Es galt also, dieses Henne-Ei-Problem zu lösen. Und dafür haben wir Coop kontaktiert. Coop hatte sich nämlich schon 2008 zum Ziel gesetzt, bis 2023 kein CO2 mehr auszustoßen. Dafür wurde mit Rail-Care zum Beispiel ein Coop-eigener Zugbetrieb ins Leben gerufen, welcher heute CO2-frei viele Lkw-Langstreckenfahrten substituiert. Außerdem wurden die Gebäudehüllen der Verkaufsstandorte isoliert, die Abwärme der Kühlanlagen konsequent genutzt und in Fotovoltaik investiert. So haben sie einen schönen Wachstumssenkungspfad der Treib­hausgase darstellen können.

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