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Transportwelt

VW Financial Services: Turbulente Zeiten

VW Financial Services: Turbulente Zeiten

VW Financial Services konnte bei der Bilanzpressekonferenz 2009 zum ersten Mal kein Rekordergebnis präsentieren. Das Vorsteuerergebnis liegt mit 792 Millionen Euro rund zwei Prozent unter dem Ergebnis des Vorjahres. Die Gründe sind bekannt: Internationale Finanzmarktkrise, steigende Zinsen und höhere Risikokosten verteuern die Refinanzierung. Dennoch stieg der Vertragsbestand um 9,3 Prozent auf 5,79 Millionen. Die Zahl der Neuverträge stieg um 5,6 Prozent auf rund zwei Millionen. Die Forderungen aus dem Leasinggeschäft erhöhten sich um 9,3 Prozent auf 14,91 Milliarden Euro. „Das abgelaufene Geschäftsjahr war äußerst turbulent. Das laufende Jahr wird dieses vermutlich noch übertreffen“, sagt Frank Witter Vorstandsvorsitzender der VW Financial Services. Insofern wird eine Prognose für 2009 besonders schwierig. „Derzeit kann keine realistische Vorhersage getroffen werden“, sagt Witter. „Grundsätzlich blicken wir zuversichtlich in die Zukunft." So laufe das Leasinggeschäft im gewerblichen Bereich derzeit sehr gut. „Wir haben eine Steigerung zwischen zehn und 15 Prozent in den ersten Monaten zu verzeichnen“, sagt Vertriebsvorstand Lars-Henner Santelmann. „Dies könnte daran liegen, dass einerseits nicht mehr alle Leasinggesellschaften an großen Ausschreibungen teilnehmen, andererseits Firmen in der Wirtschaftskrise verstärkt auf Leasing setzen“, vermutet Santelmann. Darüber hinaus erwartet Vorstandskollege Witter einen Konsolidierungsprozess unter den automobilen Finanzdienstleistern. Dies gelte insbesondere für Unternehmen, die über keine komfortable Eigenkapitalbasis verfügen und kein klassisches Einlagengeschäft betreiben. Für Sie wird die Refinanzierung zunehmend schwieriger und teurer. „Die Situation könnte für diese Anbieter schwierig, wenn nicht sogar Existenz bedrohend werden“, orakelt der Konzern-Chef. Obschon die Vorzeichen nicht besonders gut stehen, sieht Witter für sein Unternehmen zahlreiche Wachstumspotenziale: Etwa aus der Expansion im Kfz-Versicherungsgeschäft, im Segment der jungen Gebrauchten oder im weltweiten Flottenmanagement.

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