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Transportwelt

Unfallbilanz: so wenig Verkehrstote wie nie

Im Jahr 2008 sind mit insgesamt 4.477 Verkehrstoten so wenig Menschen im Verkehr ums Leben gekommen wie noch nie seit 1950. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Im Vergleich zu 2007 ging die Zahl der getöteten Unfallopfer um 472 Personen (minus 9,5 Prozent) zurück. Ein weiteres Ergebnis der Unfallbilanz bezieht sich auf die Verletzten. Auch hier ist die Zahl um 6,4 Prozent zurückgegangen. Zudem verzeichnet Destatis 4,9 Prozent weniger Leichtverletzte. Insgesamt hat die Polizei 2,29 Millionen Unfälle aufgenommen - 1,8 Prozent weniger als 2007. Bei den meisten Unfälle (86 Prozent) blieb es bei einem Sachschaden. Bei jedem siebten Unfall kamen Menschen zu Schaden. Die Unfallursache „nicht angepasste Geschwindigkeit“ ging um knapp zehn Prozent zurück. Damit rangiert zu schnelles Fahren zum ersten Mal auf Rang 3 statt auf Rang 1, wenn es um das Fehlverhalten im Straßenverkehr bei Unfällen mit Personenschaden geht. Allerdings gibt es bei Unfällen mit überhöhter Geschwindigkeit mehr Getötete und Verletzte als bei anderen Unfällen. Das höchste Unfallrisiko haben nach den Angaben von Destatis nach wie vor Menschen zwischen 18 und 25 Jahren. Allerdings ist hier die Zahl der Getöteten auch um 8,7 Prozent auf 887 Personen zurückgegangen. Um elf Prozent ging die Zahl an Unfällen mit alkoholisierten Pkw-Fahranfängern zwischen 18 und 20 Jahren zurück. Trotz positivem Trend gab Roderich Egeler, Präsident von Destatis, bei Bekanntgabe der Statistik zu bedenken, dass immer noch durchschnittlich zwölf Menschen pro Tag im Straßenverkehr zu Tode kommen.

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