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EU will Batterien produzieren

Brüssel mit ehrgeizigen Plänen ab 2020

Batterie-Anzeige im Cockpit. Foto: Daimler

Autoindustrie, Politik und Wissenschaft wollen in der EU zusammenarbeiten, damit in großem Maßstab Batteriezellen produziert werden. Das ist das Ergebnis eines Treffens zur Batterie-Entwicklung, zu dem die EU-Kommission nach Brüssel eingeladen hatte.

17.10.2017 Regina Weinrich

Vertreten waren unter anderem BASF, Total, Continental, Siemens, Renault und Daimler und der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig. Die Entwicklung und Produktion von Batterien spielten "eine strategische Rolle beim Übergang zu sauberer Mobilität und Energiesystemen", sagte wiederum der für die Energieunion zuständige Kommissar Maros Sefcovic. Die Mitgliedsstaaten seien entschlossen möglichst schnell eine wettbewerbsfähige Produktion aufzubauen, die ein bedeutender Wirtschaftsfaktor werden könne.
 

Zu neuen CO2-Standards für Autos und Kleintransporter will die Kommission im November einen "ehrgeizigen aber realistischen Vorschlag für die Zeit nach 2020" vorlegen, sagte Sefcovic. Eine Quote für Elektroautos solle es nicht geben. Die EU-Gesetzgebung sei immer technologieneutral gewesen und werde dies auch in Zukunft bleiben.

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