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Cargoline

Plus bei internationalen Sendungen

Foto: Jörg Feldberg

Die Stückgutkooperation Cargoline hat im vergangenen Jahr 12,02 Millionen Ausgangssendungen befördert und einen Umsatz von 1,36 Milliarden Euro erzielt.

04.04.2017 Ilona Jüngst

Damit könne Cargoline seinen  Platz unter den Top-3-Stückgutkooperationen in Deutschland weiter behaupten, heißt es in einer Mitteilung.
 
Allerdings hat das Netzwerk mit Sitz in Frankfurt gegenüber dem Vorjahresergebnis ein kleines Minus eingefahren: Der Umsatz ging von 1,41 auf 1,36 Millionen zurück - aufgrund der geringeren Mengen und des Güterstruktureffektes, heißt es. Und auch bei den nationalen Sendungsmengen blieb die Kooperation mit 9,14 Millionen Sendungen hinter den Ergebnissen von 2015 (9,4 Millionen) zurück.  Cargoline führt dies auf die allgemeine Marktentwicklung im Stückgutbereich und Veränderungen in der Partnerstruktur zurück. Jörn Peter Struck, Vorsitzender der Cargoline-Geschäftsführung, bleibt aber gelassen: "Das sehr gute Ergebnis vieler Cargoliner ist Ausdruck des Vertrauens, das Verlader nicht zuletzt wegen der hohen Qualität im Netzwerk in uns setzen."
 
Immerhin: Im europäischen Landverkehr hat die Kooperation 2016 zugelegt, von 2,84 Millionen Sendungen 2015 auf jetzt 2,88 Millionen Sendungen. Frankreich, Österreich und Italien taten sich dabei besonders hervor. Als Folge stieg die Anzahl der grenzüberschreitenden Direktverkehre zwischen den Partner auf 269, national wickelten die Partner 1.314 Verkehre direkt ab. Damit ergibt sich laut Cargoline ein Anteil der Hubverkehre von nur sechs Prozent.
 
Für das laufende Jahr erwartet die Kooperation ein Sendungswachstum von drei Prozent, unter anderem wegen der Erweiterung der Kontraktlogistikkapazitäten mehrerer Partner und der Weiterentwicklung der Produktpalette im Bereich B2C, der bereits jetzt zwölf Prozent der Gesamtmenge ausmache.

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