Bauma 2019

Zeppelin Cat mit Umsatzrekord

Foto: Zeppelin Cat

Die Baumaschinengrößen Zeppelin und Caterpillar präsentierten sich auf der Bauma 2019 im Schulterschluss. Zusammen verkauften beide Hersteller im Umfeld der größten Messe der Welt 3.550 neue und gebrauchte Maschinen und erzielten damit einen Umsatz von rund 462 Millionen Euro.

Die Bauma 2019 war nach Angaben von Zeppelin eine Rekordmesse für den Baumaschinenhersteller aus dem bayerischen Garching. Bereits seit Beginn der 1950er Jahren als Vertriebs- und Servicepartner des US-amerikanischen Land- und Baumaschinenherstellers Caterpillar präsentierten sich beide Unternehmen in Halle B6 und im Außenbereich der Megamesse im Schulterschluss – und das mit Erfolg. Nach Angaben von Zeppelin verkauften die beiden Hersteller im Vorfeld und während der Leistungsschau vom 8. bis 14 April 2019 insgesamt 3.550 neue und gebrauchte Baumaschinen und erzielten damit einen Umsatz von 461,8 Millionen Euro.

Foto: Zeppelin Cat
Cat Kettenbagger der nächsten Generation bildeten einen der Schwerpunkte auf dem Stand, darunter auch die neuen Cat Minibagger von ein bis drei Tonnen und von sieben bis zehn Tonnen, beide Produktlinien mit völlig neuartiger Joysticklenkung ausgestattet.

Boom der globalen Baubranche

Für Fred Cordes, Vorsitzender der Geschäftsführung von Zeppelin Baumaschinen spiegelt dieser Erfolg die „Auftragslage der Bauunternehmen, Baustoffhersteller und -händler wieder“, die sich seiner Meinung nach auf einem exzellenten Niveau befindet. Maßgeblich am Messeerfolg beigetragen habe dabei das Baumaschinengeschäft von Zeppelin in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei aber auch in den GUS (CIS)-Ländern. Letztere Märkte unterliegen laut Frank Janas, Leitung der strategischen Geschäftseinheit Baumaschinen CIS zwar starken Schwankungen, dennoch konnte das Unternehmen dort „große Erfolge verbuchen“. Schon im Vorfeld der Bauma habe Zeppelin Aufträge über die Lieferung von Caterpillar Muldenkippern, Radladern und Baggern nach Russland, Usbekistan und in die Ukraine abschließen können. Besonders der Bergbau erweise sich in diesen Ländern als stabiles Segment.

Foto: Zeppelin Cat
Großes Interesse fanden die zahlreichen digitalen Tools von Cat und Zeppelin, wie Flottenma-nagement mobil, Systemupdate und Diagnose aus der Ferne und die Ausweitung des Cat Flottenmanagements auf Maschinen und Geräte anderer Hersteller.

Breit aufgestelltes Baugeschäft

Neben 22 Produktneuvorstellungen zeigte sich nach Angaben des Unternehmens, dass das Geschäft mit Baumaschinen breit gefächert ist. Hierzu zähle zum Beispiel das Geschäft mit Gebrauchtfahrzeugen, die im Rahmen des Programms Cat Certified Rebuild Messekäufer zu Geschäftsabschlüssen animierte, aber auch Trends wie die neue Motorentechnik der Abgasstufe Euro 5, alternative Antriebe, Vernetzung und Kleinfahrzeuge. Auch das Geschäft mit Mietfahrzeugen birgt im Bausegment enorme Potentiale. So konnte Zeppelin nach eigenen Angaben auf der Bauma Auftragseingänge von insgesamt 35 Millionen Euro verbuchen. Dass die Elektromobilität im Mietportfolio von Zeppelin Rental Einzug gehalten hat, zeigte eine E-Baustelle mit Maschinen und Geräten mit Elektro- und Hybrid-Antrieb für emissions- und geräuscharmes Arbeiten sowie reduzierte Betriebskosten. Außerdem wurden Neuheiten wie intelligente Verkehrstelematik-Lösungen und die kameragestützte Baustellenbewachung vorgestellt.

Foto: Zeppelin Cat
Über der Messe zog wieder das Zeppelin-Luftschiff seine Runden als fliegender Werbeträger für Caterpillar und Zeppelin.

Service- und Fachkräftemangel entgegenwirken

Dass Zeppelin bei der Wartung und Instandsetzung ebenfalls auf neueste Technik setzt zeigte sich nach Angaben des Unternehmens in Halle A4, in der Besucher mithilfe einer VR-Brille virtuell Einbauprojekte mitverfolgen konnten. Im Fokus dabei ebenfalls der Fachkräftemangel in der Baubranche. Deshalb habe sich Zeppelin im Rahmen der Bauma auch verstärkt um Nachwuchskräfte bemüht. So präsentierte das Unternehmen Ausbildungs- und Einstiegsmöglichkeiten und beteiligte sich zum wiederholten Mal an der Initiative Think Big und der „Werkstatt live“, bei der Azubis an einem Cat Radlader schraubten und dabei von ihrem Berufsalltag berichteten.

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