Autonome Trucks in den USA

News von Volvo, Paccar und Daimler

Autonome US-Trucks Foto: Volvo Autonomous Solutions 3 Bilder

Es tut sich was in Sachen autonom fahrende Lkw – und das herstellerübergreifend: Daimler Truck, Volvo Autonomous Solutions und der DAF-Mutterkonzern Paccar verkünden allesamt Fortschritte in Bezug auf ihre amerikanischen Entwicklungen.

Volvo Autonomous Solutions stellt gemeinsam mit dem Entwicklungspartner Aurora einen ersten autonom fahrenden Langstrecken-Hauber für die USA ins Rampenlicht: Der auf dem konventionellen VNL basierende Prototyp ist mit dem schon bekannten Dynamic Steering (VDS) und einem automatisierten, intelligenten I-Shift-Getriebe ausgestattet. Gemeinsam mit den bewährten Sicherheitssystemen von Volvo Trucks und der Aurora Driver-Technologie soll so bei jedem Schritt des Entwicklungsprozesses ein sicherer Betrieb gewährleistet werden.

Volvo: Autonome Trucks für TaaS-Lösungen

Neben der Sicherheit nehmen die Schweden aber auch die Effizienz in den Fokus. Die Einführung autonom fahrender Volvo-Trucks soll das heutige Gütertransport-System ergänzen, um die steigende Nachfrage nach Transportdienstleistungen zu decken und gleichzeitig die Umweltbelastung zu minimieren. Volvo Autonomous Solutions und Aurora arbeiten daher aktuell auch daran, spezifische Regionen und Routen für Hub-to-Hub-Tests auf öffentlichen Straßen in den USA zu identifizieren. Außerdem stehen die Partner laut eigener Angaben im engen Austausch mit Transportunternehmen, um deren aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse besser zu verstehen. Das Ziel der Schweden ist es dabei, nicht nur autonom fahrende Lkw anbieten zu können, sondern gleich vollständige Transport as a Service (TaaS)-Lösungen, die auf den selbstfahrenden Trucks aufbauen.

Paccar: Hub-to-Hub-Tests mit Aurora und FedEx

Der Volvo-Partner Aurora setzt aber nicht nur auf Volvo Autonomous Solutions, auch mit dem DAF-Mutterkonzern Paccar arbeiten die Entwickler zusammen – so verkündeten die Unternehmen im Januar dieses Jahres, gemeinsam autonom fahrende Trucks der Marken Peterbilt und Kenworth entwickeln, testen und vermarkten zu wollen. Ende September dann fiel bereits der Startschuss für einen Testlauf von autonom fahrenden Lkw mit Sicherheitsfahrern an Bord. Die im Auftrag von FedEx rollenden Trucks verkehren demnach auf den rund 400 Kilometern zwischen Dallas und Houston im US-Bundesstaat Texas. Für Rebecca Yeung, Vice-President der FedEx Corporation für fortschrittliche Technologien und Innovationen, "eine aufregende, branchenweit erste Zusammenarbeit, die darauf abzielt, die Logistikbranche durch einen sichereren und effizienteren Warentransport zu verbessern."

Daimler: Nächste Prototypen-Generation im Einsatz

Daimler Truck arbeitet mit seinem US-Partner Torc Robotics wiederum bereits seit zwei Jahren an autonom nach SAE-Level 4 fahrenden Lkw in den USA – und verkündet zum Jubiläum, weitere Erprobungsfahrten mit der nächsten Prototypen-Generation anzugehen. Die Freightliner-Sattelzüge werden auf öffentlichen Straßen in den Bundesstaaten Virginia, New Mexico und Texas bewegt. Dafür sind sie laut Hersteller mit jetzt deutlich mehr Sensoren mit höherer Auflösung versehen, was die Objekterkennung bei größeren Reichweiten und höheren Geschwindigkeiten verbessern soll. Eben diese höheren Geschwindigkeiten scheinen neben den Trucks nun aber in der gesamten Branche auch für die Entwicklung von autonom fahrenden Lkw erreicht.

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