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Automobilzulieferer investiert in Kitzingen

Schaeffler nimmt Logistikzentrum in Betrieb

Foto: Schaeffler Gruppe

Die Schaeffler-Gruppe hat ihr europäisches Distributionszentrum in Kitzingen eröffnet. Sie investierte 110 Millionen Euro.

Der Automobilzulieferer Schaeffler hat im unterfränkischen Kitzingen ein neues Distributionszentrum für die Versorgung des europäischen Marktes eröffnet. Das  Logistikzentrum, das seit Oktober 2016 entstanden ist, bietet auf zwei Etagen eine Lagerfläche von 25.000 Quadratmetern. Das 38,5 Meter hohe Hochregallager bietet Platz für 28.000 Euro-Paletten, das automatisierte Behälterlager für 95.000 Positionen. Das Gebäude verfügt über 20 Rampen, an denen täglich bis zu 85 Lkw abgefertigt werden können.

Schaeffler investiert 110 Millionen Euro in Kitzingen

Die Schaeffler-Gruppe hat rund 110 Millionen Euro in den Standort Kitzingen investiert, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht. Bereits 100 Mitarbeiter sind demnach an dem neuen Logistik-Drehkreuz tätig, bis Mitte 2019 solle sich ihre Zahl verdoppeln. Ein Vorteil des Standorts ist für das Unternehmen die Zentralität in der Mitte Europas. Dadurch nutzt die Schaeffler-Gruppe ihn nun als Herzstück für ihr europäisches Lagernetzwerk. Weitere Läger betreibt sie im schwedischen Arlandastad sowie im italienischen Carisio.

Aufsichtsratschef Schaeffler: Bekenntnis zu Deutschland

Das neue Logistikzentrum sei ein weiterer Meilenstein in der Umsetzung der Firmenstrategie "Mobilität für morgen", erklärte Schaeffler-Aufsichtsratschef Georg Schaeffler. "Es ist auch ein Bekenntnis zur Region Franken, zu Bayern und zum Standort Deutschland", sagte er.

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hob bei der Eröffnung ebenfalls die Bedeutung für sein Bundesland hervor. Kitzingen sei nun Mittelpunkt der europaweiten Schaeffler-Logistik. "Das ist eine Rieseninvestition für Schaeffler und gut für den Standort Unterfranken und Bayern insgesamt", betonte er.

Versand in 24 oder 48 Stunden innerhalb von Europa

Die Vorteile für die Logistik bei Schaeffler liegen nach Angaben von Vorstandschef Klaus Rosenfeld darin, dass die gesamte Logistikkette von den Lieferanten bis zu den Kunden kosteneffizienter, schneller und flexibler werde. Schaeffler-Standardprodukte könnten nun innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach Auftragseingang an Kunden in ganz Europa zugestellt werden, heißt es. Neuerdings sei es auch möglich, einen Kundenauftrag noch bis zwei Stunden vor Abfahrt des Lkw anzunehmen und zu versenden.

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