300 Elektro-Lkw für Maersk Einride elektrifiziert Landtransport

Foto: Einride

Die dänische Großreederei Maersk baut ihr Engagement im Landtransport aus. Zusammen mit Einride aus Schweden will sie ihren Landtransport in großen US-Städten elektrifizieren.

Großreederei trifft Technologie-Start-up: Der dänische Schifffahrts-Riese A.P. Moller-Maersk (Maersk) und das schwedische Transport-Technologie-Unternehmen Einride bündeln ihre Kräfte, um in ausgewählten US-Städten den Transport- und Lieferbedarf von Maersk emissionsfrei abzuwickeln. Dafür stellt Einride seinem Kunden zwischen 2023 und 2025 insgesamt 300 Elektro-Lkw zur Verfügung, die mit Ökostrom betrieben werden sollen. Die Trucks sollen in einem fünfjährigen Vertragszeitraum mehr als eine Million Transporte emissionsfrei abwickeln. Maersk erhält darüber hinaus Zugang zur Transport-Plattform von Einride und kann die Fahrzeuge darüber steuern. Die Reederei erhält ferner Zugriff auf 150 Ladestationen und Konnektivitätsdienste, die alle mit dem Betriebssystem Saga von Einride verbunden sind. Das geht aus einer Mitteilung von Einride am Donnerstag hervor.

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Einride spricht vom bisher größten operativen Vertrag für den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Schwerlastverkehr. Zuletzt hatte das Technologieunternehmen Mitte Dezember von sich reden gemacht, als es 120 eActros bei Daimler Truck orderte. Diese Bestellung ist der bis dato größte Einzelauftrag für elektrifizierte Trucks bei dem Fahrzeugbauer. Zum Einsatz kommen sollen diese Fahrzeuge bei ausgewählten Kunden in Europa.

Einride kooperiert mit mehreren Fahrzeugbauern

Die Trucks für den amerikanischen Markt dagegen werden nach Einride-Angaben in den USA montiert, die erste Lieferung in Kalifornien. Einride hatte vor einigen Wochen gegenüber eurotransport.de erläutert, dass man mit mehreren Fahrzeugbauern im Geschäft ist. Einer der Lieferanten ist DAF, dessen Modell CF Einride bereits für unterschiedliche Einsätze unter Strom gesetzt hat. Dabei ist DAF nicht der einzige Lieferant. „Unsere E-Trucks kommen von unterschiedlichen Herstellern und werden nach unseren Spezifikationen gebaut und gestaltet“, heißt es.

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Für Einride bedeutet das Engagement für Maersk den operativen Einstieg in den US-Markt, erst im November hatten die Schweden eine Filiale in New York eröffnet. Einride werde Maersk bei seinen Zielen unterstützen, bis 2040 in allen Geschäftsbereichen CO2-neutral zu arbeiten. „Dies ist eine der größten Vereinbarungen, die jemals getroffen wurden, um die Frachtbranche nachhaltig umzuwandeln, und das zu einem entscheidenden Zeitpunkt“, erklärte Robert Falck, CEO von Einride. „Unsere Kunden suchen nach konkreten Maßnahmen für nachhaltige Lieferketten – nicht nur nach Konzepten”, ergänzte Vincent Clerc, CEO von Ocean & Logistics bei A.P. Moller-Maersk. „Der heutige Auftrag ist ein wichtiger Schritt zum Aufbau einer durchgängigen Grundlage für die landseitige Dekarbonisierung und gleichzeitig eine Antwort auf die Herausforderungen der Kunden im Landtransport.“

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