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Wüst: Kontraktlogistik ausgebaut

Noch sind die Bauarbeiten nicht abgeschlossen. Doch Matthias Schork, Geschäftsführer von Wüst Logistik, plant voraus. Er will mit einem neuen Logistikzentrum verstärkt Kontraktlogistikleistungen unterschiedlichster Art für verschiedene Kunden anbieten.

Ab März soll der Regelbetrieb auf dem 23.000 Quadratmeter großen Gelände starten, die gelb-roten Lkw mit dem Wüst-Logo durchs Tor rollen und im Hochregallager die Stapler surren.

Dass die Kontraktlogistik-Strategie aufgeht, zeigt laut Schork der Standort Ansbach: Seit 2006 betreibt die Tochterfirma Wüst Logistik dort ein Zentrum für Kontraktlogistik. „Das war die richtige Entscheidung für das Unternehmen und ist auch jetzt richtungsweisend für den neuen Standort Weißenburg“, erklärt Schork. Denn trotz Banken-, Finanz- und Wirtschaftskrise hätten sich Mitarbeiterzahl und Umsatz seither verdoppelt.  In der Wirtschaftsregion Weißenburg ist das Unternehmen fest verankert. Und das nicht nur mit reinen Transportleistungen.

Vielfältiger Kundenstamm

Der Kundenstamm ist vielfältig: Für einen großen Automobilzulieferer etwa managt das Unternehmen die komplette Logistik bis in die Produktion, inklusive Ver- und Entsorgung des Voll- und Leerguts: »Neben der Kommissionierung machen wir die produzierten Kunststoffteile auch fertig für den Versand und sorgen wenn nötig auch für eine Umverpackung,« berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Matthias Schork.

Herstellungsspitzen bedeuten Lager- und Personalbedarf

Ein hoher Grad an Individualisierung fordert auch die Logistik für einen Marktführer im Bereich Schreibgeräte. Stichwort Schulanfang: Extreme Herstellungsspitzen bedeuten einen hohen Lager- und Personalbedarf. Wüst übernimmt nicht nur den Pendelverkehr, sondern lagert sowohl die vor-produzierte Ware als auch das Fertigungsmaterial ein. Dazu gehören unter anderem auch tonnenschwere Spitzgussteile aus Metall, die Wüst, wenn sie in der Produktion benötigt werden, an Ort und Stelle bringt.  Der findige Firmenchef Matthias Schork hat für solche Aufgaben einen Schwerlaststapler angeschafft, der Lasten bis zu 16 Tonnen bewegen kann. „Weißenburg ist die Region für Spritzgussteile“, sagt Schork. Deshalb ist Wüst für mehrere Kunden tätig, wenn es um das Handling der dafür benötigten schweren Metallformen geht: „Die Kunden sparen sich dadurch selber einen Kranstapler.“

Warum Wüst auch als Umzugsspedition froh um den Kranstapler ist und welche Vorteile diese Multi-Kunden-Strategie bringt, lesen Sie in der neuen trans aktuell-Printausgabe (23/2011) auf Seite 9.


Foto

Ilona Jüngst

Datum

16. November 2011
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