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ADSp-Konflikt: BWVL empfiehlt DTLB

Der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL) empfiehlt Verladern, die neuen Deutschen Transport- und Lagerbedingungen (DTLB) zu nutzen.

Man sei überzeugt, dass diese auf dem Markt breite Akzeptanz finden. Die DTLB tragen laut BWVL einem Paradigmenwechsel in der Logistikkette Rechnung. Sie gewährleisten demnach eine enge Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer und stellten eine nahtlose Versorgungskette sicher. Bei den DTLB handle es sich, so der Verband, um ein grundlegend neues Bedingungswerk, das nicht auf den ADSp (Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen) aufbaue.

Der BWVL-Präsident Jochen Quick gab bei der Mitgliederversammlung des Verbands an, er habe sich ein gemeinsames Bedingungswerk mit der Speditionsseite gewünscht. Auch darum habe sich der BWVL erstmals an den vorangegangenen Verhandlungen über die ADSp beteiligt. Nachdem sich die Spediteursseite jedoch bei verschiedenen Positionen unbeweglich gezeigt habe, sei es unvermeidbar gewesen, ein eigenes Bedingungswerk auf Verladerseite zu empfehlen.

Dabei verlange diese nichts Unmögliches. "Wir wollen, dass das angewandt wird, was der Gesetzgeber ins Handelsgesetzbuch geschrieben hat", sagt Quick. Eine Verringerung der gesetzlichen Haftung wie in den ADSp vorgesehen sei nicht mehr akzeptabel. Der Verband empfiehlt daher Verladern, die DTLB zu nutzen. Diese vermeiden demnach für Verlader nachteilige Regelungen in den ADSp und sähen angemessene Haftungsregeln vor.

Ford Transit Custom

Autor

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Ralf Kleemann

Datum

14. Oktober 2015
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