Mercedes Citaro Hybrid

Zweiter Anlauf mit langlebigen Supercaps

Mercedes-Benz Citaro hybrid, Exterieur, eisblau metallic, OM 936 h mit 220 kW (299 PS), 7,7 L Hubraum, Elektro-Motor mit 14 kW, 6-Gang-Automatikgetriebe, LED-Scheinwerfer, Länge/Breite/Höhe: 12.135/2.550/3.120 mm, Beförderungskapazität: max. 1/96 // Mercedes-Benz Citaro hybrid, Exterior, ice blue metallic, OM 936 h rated at 220 kW/299 hp, displacement 7.7 l, electric motor rated at 14 kW, 6-speed automatic transmission, LED headlamps, length/width/height: 12135/2550/3120 mm, passenger capacity: max. 1/96. Foto: Daimler 5 Bilder

Mercedes nimmt einen späten zweiten Anlauf in Sachen Citaro Hybrid. Diesmal als milder Hybrid mit langlebigen Supercaps statta Batterien und erstmals mit dem 48-Volt-Startergenerator aus der S-Klasse.

Auch wenn der Hybrid in der Öffentlichkeit über Jahre hinweg gehypt wurde, bei vielen Busflotten-Betreibern stellen sich bei dessen Nennung die Nackenhaare auf. Die Gründe: teure und empfindliche Batterien, aufwendige Hochvolttechnik und intensiver Schulungsbedarf, um auch nur annähernd die versprochenen Einsparungspotenziale herauszufahren – ganz zu schweigen von den saftigen Aufpreisen, die gerne mal ins Sechsstellige abdriften. Viele Hersteller legen daher zunehmend den Fokus auf den rein elektrischen Antrieb. Daimler Buses etwa hat die aktuelle Tendenz fort vom Hybrid schon im Jahr 2014 vorweggenommen. Mit Auslaufen des Hybrid-Gelenkbusses in Euro-5-Ausführung war Schluss.

"Wir glauben an den Verbrennungsmotor"

Umso überraschender kommt nun der zweite Anlauf des Stuttgarter Konzerns in Sachen Hybridtechnologie – auch wenn die jetzt ganz bewusst mit einem kleinen h buchstabiert wird. Denn es handelt sich beim neuesten Modell weder um einen seriellen noch um einen parallelen Vollhybrid, sondern um eine milde Hybridisierung des konventionellen Antriebsstrangs. "Wir sehen diese Technik als die perfekte Symbiose aus Kundenwünschen und technischer Umsetzung und nicht als Übergangslösung oder Zwischenschritt hin zur Elektromobilität", sagt Hartmut Schick, Leiter von Daimler Buses. Darum steht das Konzept unter gänzlich anderen Vorzeichen als beim glücklosen, überteuerten Vollhybrid-Vorgänger. "Wir glauben an den Verbrennungsmotor. Er wird noch lange eine Berechtigung haben", erklärt Entwicklungschef Gustav Tuschen. "Mit dem neuen Konzept optimieren wir unsere guten konventionellen Motoren."

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