Fahrbericht Maxus eDeliver Ein guter Anfang

Maxus Elektro-Transporter SAIC eDeliver3 eDeliver9 Foto: Maxus 10 Bilder

Fahrbericht: Über die belgische Alcomotive als Importeur geht die chinesische Marke Maxus in Deutschland an den Start – mit durchaus ordentlichen Elektrotransportern.

Fast 200.000 Fahrzeuge der Marke Maxus konnte der chinesische Automobilkonzern SAIC 2020 weltweit absetzen, stellte damit in Australien und Neuseeland sogar die meistverkaufte chinesische Automarke. Hierzulande aber ist Kennern bisher nur das E-Modell EV80 bekannt, das in kleinen Stückzahlen über den Vermieter Maske seinen Weg nach Deutschland fand. Mit dem neuen Importeur – dem zu Alcomotive aus Belgien gehörenden Maxomotive Deutschland – wird der EV80 nun aber auslaufen. Die im Zentrallager in Antwerpen stehenden Einheiten werden noch abverkauft, dann schlägt die Stunde der moderneren eDeliver 3 und eDeliver 9 – und des Deliver 9 mit konventionellem Antriebsstrang. Den 161-PS-Diesel (ab 29.990 Euro netto) aber lassen wir hier außen vor und widmen uns den batterieelektrischen Varianten, die bis Ende des Jahres laut den Maxomotive-Plänen schon über 60 Partner vertrieben werden. Bis 2022 sollen so 600 Fahrzeuge in den Markt gebracht werden.

eDeliver 9 in Deutschland ab 51.490 Euro zu haben

Ein ambitioniertes Ziel, auch wenn die neuen Elektrotransporter zur ersten Fahrt einen ausgereiften Eindruck machen. Gerade der eDeliver 9 mit seinen scharf geschnittenen Scheinwerfern und dem in Chrom eingefassten Kühlergrill gefällt schon auf den ersten Blick. Im Interieur punktet er mit einem griffigen Multifunktionslenkrad, Klavierlack und dem auf dem Armaturenbrett aufgesetzten 10-Zoll-Touchscreen. Die Sitze sind bequem, die 204 PS starke Elektromaschine tritt kräftig an. Leichtfüßig lässt sich der Testwagen so über Land und in der Stadt bewegen, die Geräuschkulisse ist (natürlich) angenehm niedrig. Auch das Fahrwerk lässt den großen Transporter trotz seiner leeren Ladefläche nicht über Gebühr über Unebenheiten poltern. Apropos Ladefläche: Auf ihr finden je nach Version zwischen 9,7 und 12,95 Kubikmeter Fracht Platz. In zwei Längen und zwei Höhen ist der Kastenwagen zu haben, später folgen auch Fahrgestelle. Grundsätzlich sind sie mit unterschiedlichsten Aufbauten kombinierbar, exklusiver Aufbaupartner von Maxomotive ist aber Orten Fahrzeugbau – und damit wahrlich kein Unbekannter in der E-Nfz-Branche.

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