Fahrbericht Fiat Ducato

Neues Modelljahr, neue Automatik

fiat, ducato Foto: Fiat 4 Bilder

Fiat hat seinen großen Transporter Ducato geliftet. Auf den ersten Blick bleibt dabei alles beim Alten – die Änderungen stecken nämlich unterm Blech.

Ein Helm aus dem antiken Sparta soll der Front des Ducato Modell gestanden haben. Vielleicht. Gewiss ist der Fiat aber einer der Platzhirsche im Segment der 3,5-Tonnen-Transporter und erst recht bei den Wohnmobilen. Mit dem neuen Modelljahr halten einige Neuerungen Einzug. So haben die Italiener bei den Leistungsvarianten nachgelegt. Gleichzeitig rollt der Ducato serienmäßig mit Eco-Pack vor: Start-Stopp-Automatik, ein Eco-Schalter, über den der Fahrer seinen Transporter sparsamer abstimmen kann, sowie eine intelligente Lichtmaschine und eine elektronisch gesteuerte Kraftstoffpumpe sollen Sprit sparen.

Powermotoren mit technischem Feinschliff

Bei seinen 2,3-Liter-Motoren unterscheidet Fiat zwischen den Splittergruppen Regular und Power in den Leistungsstufen 120/140 beziehungsweise 160/180 PS. Fiat betont aber, dass es sich trotz des gleichen Hubraums nicht nur um ein Chiptuning handelt. So rollen die Power-Motoren mit verstärkter Kurbelwelle samt größeren Lagern, weiter optimiertem Turbo, variabler Ölpumpe und einem eigenen gekühlten Kreislauf der Abgasrückführung vor, sind also auf besonders hohe Laufleistungen ausgelegt. Im Antriebsstrang sorgt neben dem Eco-Pack der Turbolader mit variabler Geometrie für weitere eingesparte Verbrauchszehntel. So liefern die Triebwerke schon aus niedrigen Drehzahlen mehr Kraft. Wesentlich revolutionärer fällt allerdings die neue Automatik aus, die im Testwagen die Kraft der tatsächlich 177 Pferde sortiert. Fiat greift auch hier, wie beim Infotainment, auf eine Konzernlösung zurück. Ein anderer prominenter Nutzer des Neunganggetriebes namens 9-Speed ist die Marke Jeep. Dank elektronischer Steuerung verspricht Fiat besonders viel Fahrkomfort. Drei Schaltprogramme – Normal, Eco und Power – stehen zur Auswahl. Zudem genehmigt Fiat ein wenig mehr Drehmoment als beim Handschalter. Hier sind es satte 450 Nm. Möglich macht dies auch die Kraftübertragung per robustem Drehmomentwandler.

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