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Transportwelt

Transport: Silberstreif am Horizont

Foto: Foto: photo 5000/Fotolia.com

Das Transportmarkt Barometer von Progtrans aus Basel und dem Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erkennt einen „Silberstreif am Himmel“ der Transportkonjunktur. Die Talsohle scheine hinsichtlich von Transportaufkommen und Transportpreisen erreicht, doch der Aufschwung lasse noch auf sich warten. Für das Transportmarkt Barometer wurden 300 Spitzenkräfte der Transportwirtschaft und der Verlader nach ihren kurzfristigen Prognosen (sechs Monate) hinsichtlich des Transportaufkommens und der Transportpreise im nationalen sowie grenzüberschreitenden Transport befragt. In puncto Transportaufkommen wurde die Entwicklung bei den KEP-Diensten und im Straßengüterverkehr am günstigsten eingeschätzt. Für den deutschen Straßengüternahverkehr gehen 11,2 Prozent der Führungskräfte von steigenden Transportaufkommen im nächsten Halbjahr aus. Das sind 4,5 Prozentpunkte mehr als vor drei Monaten. Auch die Zahl derer, die denken, dass die zu transportierende Menge zumindest gleich bleibt ist laut Barometer von 22,7 auf 41,7 Prozent gestiegen. Im deutschen Fernverkehr gehen sogar 16,4 Prozent der Befragten von einem steigendem Transportaufkommen aus (+9,9 Prozentpunkte). Für 33,6 Prozent (+13,3 Prozentpunkte) bleibt das Transportaufkommen gleich. Für die westeuropäischen Verkehre gehen nunmehr 16,5 Prozent der Manager von steigenden Mengen aus. Das sind 9,1 Prozentpunkte mehr als vor drei Monaten. Lediglich für die Verkehre nach Osteuropa glauben die Befragten kaum an Verbesserungen. Bei den Transportpreisen überwiegt der Pessimismus weiterhin in starkem Maße. Nur 5,7 Prozent der Befragten können sich vorstellen, dass die Preise im deutschen Nahverkehr steigen. Das sind 6,5 Prozentpunkte weniger als vor drei Monaten. Im deutschen Fernverkehr und bei den Westeuropaverkehren sind es 6,5 Prozent, für Osteuropa glauben gar nur 5,8 Prozent an steigende Preise. Insgesamt gehen die Führungskräfte weiterhin stark von fallenden Preisen aus. Für die Osteuropaverkehre wird die Situation von 61,2 Prozent der Manager derart eingeschätzt. Für Westeuropa sind es 60,7, im deutschen Fernverkehr 56,5 und im Nahverkehr immer noch 52,8 Prozent.

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