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Transportwelt

EU soll gegen Krise ankämpfen

EU soll gegen Wirtschaftskrise ankämpfen

Die europäischen Nutzfahrzeughersteller haben die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten dazu aufgefordert, den wirtschaftlichen Aufschwung anzustoßen. Als Maßnahmen stellen sich die in der ACEA (European Automobile Manufacturers Association) zusammengeschlossenen Automobilfirmen etwa Investitionen in die Infrastruktur der Zukunft, einen umfassenden Zugang zum Geldmarkt, unterstützende rechtliche Rahmenbedingungen sowie Anreize zur Erneuerung des Fahrzeugbestands vor. Leif Östling, ACEA- und Scania-Vorsitzender in Personalunion, sagte beim International Transport Forum in Leipzig, dass auf diese Weise das Scheitern von tragfähigen Unternehmen verhindert werden müsse. Beim International Transport Forum konferieren die Verkehrsminister der EU-Mitgliedsstaaten. Die Konferenz trifft zeitlich mit dem Wettbewerbsrat der EU zusammen, der Krisenmaßnahmen zur Stützung des Industriestandorts EU bewerten wird. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat laut ACEA einen merklichen Nachfragerückgang im Transportwesen und bei Nutzfahrzeugen ausgelöst. Die Bestellungen für schwere Lkw beliefen sich im ersten Quartal 2009 auf lediglich 10.000 Fahrzeuge. Im vergangenen Jahr waren es im gleichen Zeitraum 100.000 Fahrzeuge. Die Hersteller rechnen laut ACEA in diesem Jahr mindestens mit einer Halbierung der Nutzfahrzeugproduktion. Dadurch entstehe massiver Druck auf die Beschäftigung, sowohl bei Herstellern als auch bei Zulieferern.

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