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Studie zu autonomem Fahren

Fokus liegt auf Assistenzsystemen

Foto: Volvo

Das Thema Autonomes Fahren ist ein Dauerbrenner. Bevor es allerdings flächendeckend dazu kommt, dreht sich in der Fahrzeugwelt alles um Assistenzsysteme. Das ist die Kernaussage einer Studie des Beratungsunternehmens Bain & Company.

07.03.2017 Susanne Spotz

Das selbstständig fahrende Auto wird es nur in einzelnen Bereichen oder Orten geben, da rechtliche Rahmenbedingungen keinen flächendeckenden Einsatz zulassen. "Für das selbstfahrende Auto wird es vorerst lediglich Wachstums-Hotspots geben", sagt Dr. Hans Joachim Heider, Co-Autor der Studie. Die Mehrheit der Fahrer wird künftig konventionelle Fahrzeuge steuern. Im Fokus stehen daher umfangreiche und leistungsfähige Assistenzsysteme. Kunden versprechen sich von diesen Systemen mehr Sicherheit und Komfort, obwohl sie an der Verlässlichkeit zweifeln. Tiefer in die Tasche greifen wollen Kunden für autonomes Fahren nicht, so ein weiteres Ergebnis der Studie.
 
Sehr weit entwickelte autonome Systeme werden 2025 nur in etwa zehn Prozent der Neuwagen verbaut sein. Hersteller werden also in den nächsten Jahren ihr Umsatzvolumen vor allem aus Assistenzsystemen ziehen. In weiterer Zukunft werde das autonome Fahren das Geschäft sichern, hat die Studie ergeben. Vor diesem Szenario bedeutet das für die Hersteller laut Heider, sich ständig technologisch und organisatorisch weiterzuentwickeln, gerade was die Softwareentwicklung anbelangt.
 
Die Studie "An Autonomous Car Roadmap for Suppliers" gründet auf einer Umfrage unter 3.850 Autokäufern in Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Spanien, Großbritannien, den USA und China.  
 
 

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