Rallye Dakar 2011

Loprais schlägt die Kamaz-Armada

Dakar Foto: Auto-Medienportal.Net/Kamaz 4 Bilder

Überraschung in der Lkw-Klasse: Der Tscheche Ales Loprais holte sich mit seinem Tatra auf der letzten Etappe vor dem Ruhetag den Tagessieg. Er beendete damit die 24-fache Siegesserie des Kamaz-Duos  Kabirov und Chagin, die aber weiterhin die Spitze halten. 

Ales Loprais im Ziel: «Ein fantastisches Gefühl, diese Spezialprüfung bei der Rallye Dakar zu gewinnen. Es bedeutet eine Genugtuung für uns. Das war eine äußerst schwierige Etappe. Wir haben alles unternommen, um nur ja keine Reifenpanne zu erleiden. Gestern hat mich das 20 Minuten gekostet. Wir waren einwandfrei organisiert, und es hat geklappt. Die Kamaz bleiben die besten. Trotzdem werden wir attackieren. Wir haben bei der Rallye Dakar einen Tatra gegen eine ganze Armee von sechs Kamaz. Wir wollen mindestens auf das Podium.“

Da will nach wie vor auch der Sielenbacher Franz Echter mit seinem unter holländischer Flagge segelnden MAN hin. Doch während Dakar Tagessieger Loprais vom Pannenteufel verschont blieb, musste Echter mit Platz sechs in der Rallye Etappe den jungen Kamaz-Piloten Nikolaev in der Gesamtwertung vorbei lassen. Dort bekleidete Echter Rang fünf. Auf dem ersten Rallye Wertungsabschnitt nach dem Ruhetag, den erneut der Tscheche Loprais für sich entscheiden und damit auf Gesamt-Platz zwei vorfahren konnte, punktete sich Echter mit Rang vier auf einen guten fünften Gesamtrang mit Abstand auf Kamaz-Mann Mardeev.

Mathias Behringer ist mit Platz neun (Gesamt) unter die besten zehn dieser Dakar gefahren. Dieter Depping rangiert auf Gesamtplatz 31. Von 67 gestarteten Trucks sind noch 46 im Rennen. 

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