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Knorr-Bremse

Technologiekonzern zieht Bilanz für 2016

Foto: Knorr-Bremse

Trotz eines leicht gesunkenen Umsatzes blickt der Konzern Knorr-Bremse positiv auf das vergangene Geschäftsjahr zurück. 

23.01.2017 Markus Bauer

So habe man trotz Marktschwächen im Schienenverkehrsgeschäft nur 5,8 Prozent verloren (5,49 Milliarden Euro). Im Gegenzug sind die Umsatzerlöse im Nutzfahrzeugbereich laut Unternehmensangaben leicht gestiegen von 2,49 Milliarden auf 2,52 Milliarden Euro. Auch der Auftragseingang liege mit 5,68 Milliarden Euro leicht über Vorjahr. "Wir blicken auf ein überaus aktives Jahr 2016 zurück, in dem wir unser Schienen- und Nutzfahrzeuggeschäft beschleunigt weiterentwickelt haben", sagt Klaus Deller, Vorsitzender des Vorstandes bei Knorr-Bremse. "Trotz eines insgesamt schwierigen Marktumfelds und eines umsatzseitig schwächeren Jahrs als 2015 konnten wir 2016 diverse Großprojekte gewinnen und haben umfangreich in organisches Wachstum und strategische Zukäufe investiert." 

Insgesamt hat der Konzern eigenen Angaben zu Folge sieben Unternehmen übernommen, oder die Akquisition eingeleitet. Kumuliert rechnet Knorr-Bremse daraus mit einem zusätzlichen Umsatzvolumen von rund einer Milliarde Euro. Neben der Übernahme der britischen GT Group und dem Lenkungsspezialisten tedrive steht Knorr-Bremse auch beim Zulieferer Haldex kurz vor dem Ziel. Einzig die Zustimmung einiger Kartellbehörden stehe noch aus. 

Auf das kommende Geschäftsjahr blicke man optimistisch. "Automatisierung, Elektrifizierung und Digitalisierung werden auch 2017 unsere Industrie prägen", so Deller. "Vernetzungsfähigkeit, Systemintegration und der Blick über das traditionelle Geschäft hinaus sind daher die entscheidenden Erfolgsfaktoren." Ebenso wichtig bleibe in einem volatilen Marktumfeld striktes Kostenmanagement.

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