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Interview Stefan Handt, Leiter Design Daimler Buses

Auch ein Bus braucht eine Design-Geste

Mercedes-Benz eCitaro Foto: Thorsten Wagner

Beim neuen eCitaro bestand das Kunststück darin, aus einem spektakulären Showcar einen braven Elektrobus zu machen. Wir haben den neuen Chefdesigner gefragt, wie das funktionieren kann, und worauf es beim Busdesign eigentlich ankommt heute.

10.07.2018 Thorsten Wagner
Herr Handt, die ersten 100 Tage sind fast vorüber, aber Sie sind noch recht frisch bei Daimler Buses. Wie konnten Sie sich persönlich noch beim Design des neuen eCitaro einbringen?

Handt: Ja trotzdem bin ich sehr schnell „beim Bus angekommen“, wie man so sagt, ich bin sehr positiv vom Team aufgenommen worden, gerade auch mit meiner Haltung zum Design, dessen Wert für ein Unternehmen, dem Produkt. Und in der Tat konnte ich doch noch einiges beim Design des neuen elektrischen Citaro mitgestalten, was mich sehr freut. Das Grunddesign von meinem Kollegen Jörg Albers stand weitgehend, aber wir haben dann gemeinsam die Proportionen optimiert und mehr Finesse in das Design gebracht. Es hat sich nochmal sehr gelohnt, Spannung in die Flächen zu bringen, wobei mir mein automotiver Hintergrund sehr zur Hilfe kam.

Welche Bedeutung hat der neue eCitaro für das Stadtbusdesign bei Mercedes in der Nachfolge des spektakulären Future Bus?

Handt: Ich denke, der Future Bus war ein schönes Versprechen, was möglich wäre in Sachen Design. Der eCitaro löst dieses Versprechen dann ein, er ist gewissermaßen ein epochales Produkt und die Weiterentwicklung des Design vom Future Bus. Ich bin froh, dass er so geworden ist, weil mir die Art der Gestaltung sehr nahe ist. Sie ist sehr klar und strukturiert ohne in irgendeiner Form langweilig zu sein. Der Bus wirkt sehr modern und signalisiert Zukunft und ein Stück weit auch die Elektromobilität als solches. Dabei ist er in keiner Weise modisch, oder gar effekthascherisch.

Nochmal zurück zum Future Bus: War der Design Hype um den Wagen nachvollziehbar oder übertrieben gewesen? War es ein Bruch mit dem Konventionellen?

Handt: Zum einen war es sehr ungewöhnlich, dass es ein solches Showcar im Nutzfahrzeugbereich überhaupt gibt, zum anderen haben die Kunden gesehen, in welcher Tiefe wir uns über viele Themen Gedanken machen. Einen grundstürzenden Bruch mit dem Gewohnten würde ich nicht diagnostizieren, wir haben einfach über das Design nachgedacht und unsere Konsequenzen gezogen. Und bei den neuen Kundengruppen in den Großräumen wird es in Zukunft immer höhere Anforderungen an das Busdesign geben. Auch wenn diese Kunden ein Auto besitzen, nutzen Sie doch den ÖPNV zum Wohle der Gesellschaft und der Umwelt. Das Produkt Bus ist gar nicht so unsexy, wie man von manchen hört. Gerade in den USA gab es ja schon in den 30er Jahren spannende Aerodynamik-Konzeptfahrzeuge und Ähnliches. Das ist zwar etwas verloren gegangen, aber das Kaffeefahrten-Image hat der Bus heute definitiv wieder abgestreift – nicht zuletzt durch moderne Angebote wie Flixbus und Co. Der Bus ist ein extrem wichtiges Produkt für die Gesellschaft. Deswegen wurde das Thema in der Öffentlichkeit so freudvoll aufgenommen.

Gibt es für Sie so etwas wie die Demokratisierung des Designs in Richtung Endkunde?

Handt: Ich denke, es gibt eine Grundregel der Gestaltung, die nicht alleine darin besteht, die Dinge einfach nur schöner zu machen. Für mich gehört dazu auch eine gesellschaftliche Verantwortung, Dinge besser zu machen als in der Vergangenheit, auch wenn ich das nicht Demokratisierung nennen würde. Design muss ja eine Funktion erfüllen, und es soll sich nicht in reinem Styling um seiner selbst willen erschöpfen, dem dann aber auf Dauer die optische Haltbarkeit fehlt. Da gibt es heute teilweise bedenkliche Tendenzen in diese Richtung. Als Bushersteller und Betreiber haben viele gar keine Vorstellung davon, welchen Einfluss man auf die Gesellschaft mit dem hat, was man tut. Design setzt ja nicht erst dann ein, wenn das Produkt fertig ist, sondern bereits viel früher und hat dann auch massive Auswirkungen wie beispielsweise auf den Rohbau. Ich war als Student Praktikant in einer Tischlerei, da schaute man sich immer sehr genau die Werkzeuge der anderen Handwerker auf der Baustelle an, denn sie sagen etwas über deren Haltung aus, prägen ein Image, sorgen immer für eine erste Einordnung. Wenn ich mich für ein Investitionsgut entscheide, dann muss dieses Produkt eine Geste, einen Charakterzug besitzen, ein Mercedes zum Beispiel soll Qualität, Solidität und Zuverlässigkeit und nicht zuletzt Modernität ausstrahlen. Das muss sich auch in der Gestaltung widerspiegeln und das Versprechen der Fähigkeiten und der Eigenschaften des Busses in seiner Formensprache eingelöst werden. Das wäre dann vielleicht die erwähnte Demokratisierung, aber ich denke das sind grundlegende Anforderungen, die Hersteller und Betreiber erfüllen müssen. Ein solcher Bus ist auch ein echtes Kommunikationselement, denn man muss ja auch auf Anhieb erkennen, dass hier ein neuer Bus kommt. Wenn der aussähe wie ein Diesel-Citaro, dann hätten wir etwas falsch gemacht. Der Bus muss einfach eine Einmaligkeit besitzen als Mercedes.

Das Thema „Designgeste“ sollten Sie etwas erläutern.

Handt: Jedes Produkt hat eine Ausstrahlung, einen eigenen Charakter. Design ist ja eine Sprache, die jeder versteht aber kaum jemand spricht. Und je größer das Vokabular des Designers ist, umso schönere Geschichten kann er erzählen. Diese Geste kann jeder Betrachter spüren, und als Gestalter kann ich dieses Empfindung wiederum bewusst einsetzen um die Botschaft des Produktes eindeutig zu adressieren.

Was war die Herausforderung, aus dem spektakulären Future Bus den eCitaro für die Elektromobilität zu machen?

Handt: Die größte Herausforderung ist es natürlich, die Serienreife zu gewährleisten, das ist ja etwas ganz anderes als ein Einzelstück zu bauen. Der Future Bus war jedoch eine gute interne Werbung dafür, ein ganz eigenes Design für den elektrischen Citaro zu realisieren, der ansonsten sicher wie der Dieselbus ausgesehen hätte. Er hatte einfach eine enorme Strahlkraft entfaltet und hatte somit einen großen Einfluss auf den Serienwagen. Das ist ein wenig so wie auf einer Modenschau, wo es die Haute Couture gibt mit großer Strahlkraft, diese aufwendigen Kreationen aber nicht unbedingt tragbar sind. Die Kunst ist hierbei, daraus Gebrauchskleidung zu entwerfen, die immer noch an diese Entwürfe erinnert, die aber praktisch und bezahlbar sind. Wenn das gelingt, hat der Designer einen guten Job gemacht. Und das haben wir beim Design des eCitaro geschafft, der Seriosität ausstrahlt, nicht zu einer optischen Belästigung wird und das Urthema des Future Bus immer noch eindeutig erkennen lässt. Das Design muß ja eine Selbstverständlichkeit haben als ein Stück mobiler Architektur. Anders gesprochen, wir haben das Gericht nochmal so geschärft, dass es nun auch als Serienprodukt absolut überzeugt. Intensive Kommunikation und die richtigen Allianzen sind dabei auf dem Weg zur Serienreife sehr wichtig, ja fundamental.

Was zeichnet den eCitaro in der Frontgestaltung aus, und was unterscheidet ihn dezidiert vom Future Bus?

Handt: Das Grundthema mit der großen schwarzen Fläche unter der Frontscheibe wurde natürlich übernommen und bildet damit eine optische Einheit, das prägende Dachelement über der Scheibe ist jetzt allerdings symmetrisch und nicht mehr wie ein Scheitel ausgeführt. Übrigens – Scheibe und Rohbau sind identisch zum Diesel-Citaro, was entscheidende Vorteile im Handling für den Betreiber hat. Der typische Mercedes Kühlergrill wird jetzt auf eine sehr moderne Art und Weise zitiert – das ist ein extrem wichtiges Thema, das erstmals auch beim Bus wieder so deutlich aufgenommen wird. Diese Bereiche entfalten dadurch eine extreme Kraft, die sich schon beim Entgegenkommen auf der Straße entfaltet. Der optische Bilder-Rahmen, der die schwarze Fläche umgibt, gewährleistet aber gleichzeitig den Halt, den die grafische Konzeption benötigt. Hier haben wir nochmal an den Proportionen und den Radien gearbeitet, um diesen Effekt durch einen perfekten Strak noch zu verstärken. Die Front ist sehr geometrisch, hat eine horizontale Strenge, ohne aber langweilig zu wirken. Durch diese Art der Gestaltung wird die Schwere der schwarzen Flächen sehr gut aufgefangen, optisch gehalten. Die Front knickt mittig nicht plump nach unten herab, wie es bei einigen anderen Busse der Fall ist. Das Gewicht gleitet denen so gewissermaßen aus den Händen, was beim eCitaro gar nicht passiert. Seine Front vermittelt semantisch so eine ganz andere Kraft wenn er an der Haltestelle vorfährt. Das wird zusätzlich durch die rechts und links neben dem Mercedes-Stern platzierten dreidimensionalen Zierelemente unterstrichen, die allerdings anders ausgeführt sind, als beim Future Bus. Die bestehen aus geformten, rauchgrauen Glaselementen mit einer verchromten Fläche im inneren der Rückseite, die dann je nach Perspektive einen anderen Effekt bekommt und so einen besonderen Zauber entfaltet. Eine Beleuchtung aus Designzwecken wie beim Future Bus ist leider gesetzlich nicht erlaubt. Ein einfacher verchromter Grill wäre ja nichts Neues für Mercedes, und genau das muss ja der neue eCitaro ausdrücken. Dabei spielt auch der „Second View“ eine wichtige Rolle, also Designdetails, die man nicht gleich auf den ersten Blick wahrnimmt, sondern die man nach und nach entdecken kann. Die Liebe in jedem einzelnen Detail spiegelt eben auch die Liebe und Leidenschaft wider, die im gesamten Produkt steckt. Mit oft nur kleinen Anpassungen kann man einem Fahrzeug eine ganz andere Geste verleihen, und hier liegt noch viel Potenzial, was gehoben werden kann aus meiner Sicht. Der eCitaro kommt deswegen wie aus einem Guss daher, er ist in positivem Sinne durchgestaltet.

Verabschiedet sich Mercedes mit dem eCitaro vom Konzept der eigenständigen, körperhaften Scheinwerfer? Warum gibt es keine Kameras als Spiegelersatz?

Handt: Für den eCitaro war dies sicher als Zitat des Future Bus‘ die richtige Entscheidung, zumal das optisch unauffällige Kalottenthema die große schwarze Fläche der Front unterstützt. Darauf eine generelle Abkehr vom bisherigen Design-Konzept abzuleiten wäre aber sicher falsch. Aus meiner Sicht ist das bisherige, markenprägende Konzept sinnvoll, es leistet einen wichtigen Beitrag zum Corporate Design der Marke. Mit Kameras als Spiegelersatz beschäftigen wir uns selbstverständlich schon eine geraume Zeit, auch wenn sie hier noch nicht zum Zug kamen. Designtechnisch wäre das allerdings keine große Herausforderung, dennoch spannend.

Wir vermissen die ansonsten allgegenwärtigen blauen Zierstreifen auf dem Fahrzeug... allerdings ohne Schmerz!

Handt: Das dürfen Sie auf mein Konto verbuchen, die waren vor meiner letzten Anpassung auch noch blau angedacht. Aber sie haben recht, dieses Thema ist inflationär betrieben worden und ist nicht wertig genug, was ich von einem Mercedes-Bus aber ganz klar erwarte. Daher haben wir uns auf ein kleines blaues e vor dem Modellnamen Citaro beschränkt um ihn ganz klar von seinen konventionellen Brüdern zu unterscheiden.

Die Seitenansicht hat sich nicht extrem verändert. Oder täuscht der Eindruck?

Handt: Generell nicht, die Grafik ist eigentlich bekannt und unterscheidet sich nicht stark vom konventionellen Citaro. Gerade die dynamischen Radläufe sind dort ja schon sehr gut gestaltet und markenprägend, diese Elemente sollte man eher pflegen als verändern. Allerdings haben wir naturgemäß hohe Dachaufbauten für die Batterien und andere Aggregate, die so besonders geschickt kaschiert werden. Auch hier haben wir schwarze Flächen bis hoch zur Verblendung gezogen, so dass der Höhenaufbau über das Dach, der bis zu 50 Zentimeter beträgt, kaum weiter auffällt. Erstmals haben wir hier extrem wertige Aluminium-Strangpressprofile verwendet, die auch über die Zeit nicht ihre Form verlieren. Wir haben auf Anspielungen auf die Dachgestaltung der Dieselvariante bewusst verzichtet, da wir denken, hier die perfekte Lösung gefunden zu haben. Dabei sehe ich das Dach schon eher als „fünftes Gesicht“ des Busses, bisher dachte man eher bei meinen Kollegen: „Das Dach sieht ja eh keiner!“ Nicht nur in Werbefilmen aus Drohnen heraus, nein auch aus dem zweiten und dritten Stock an der Haltestelle sehe ich das Dach von oben. Es ist eine durchaus wichtige Fläche, die genauso behandelt werden muss wie andere – wie Rabatten im Garten, wo alles ordentlich zu sein hat, wie aus einem Guss eben. Das ist dann eben Funktionsdesign, mit dem man bewusst und offen umgehen muss. Auch die Hochvoltbauteile sind gesondert verkleidet, es ist also alles ordentlich untergebracht und verkleidet.

Welche Bedeutung haben die tief heruntergezogene Stirn und ihre Pendantfläche im Heck, darf man das als eine Art Plakette sehen?

Handt: In gewisser Weise schon, diese Flächen sorgen einfach dafür, dass sich diese Einrahmung des Buskörpers über das ganze Fahrzeug zieht. Hätte man die Stirnfläche bis zum Dachrand gezogen, dann wäre das Design wieder sehr konventionell ausgefallen. Außerdem wird der Dachrahmen in gewisser Weise von der Front aus um den ganzen Bus herumgezogen und taucht im Heck wieder auf – dieses durchlaufende Band sorgt für eine gewisse Leichtigkeit. So haben wir einen optischen Kniff realisiert, der dem Dach die Schwere nimmt, und es leichter erscheinen lässt. Würde man dieses Thema einfach mit Lackierung in Wagenfarbe halten, dann würde man dem Bus die Möglichkeit zur Einzigartigkeit wieder nehmen. Daher haben wir bewusst auf weitere Linien und Lichtkanten innerhalb dieses Rahmens verzichtet, denn sonst würden zu viele Designelemente miteinander kämpfen, und die Stärke des Gestaltungsthemas des Rahmens schwächen.

Tut sich etwas im Design des Innenraums und des Cockpits des eCitaro?

Handt: Wir haben im Innenraum vor allem versucht, mit bewusst veränderten Farbigkeiten mehr zu ordnen und zu gliedern, sozusagen aufzuräumen. Schwarze Säulenverkleidungen und Elemente in Dach und Seitenwänden sorgen dafür, dass der Innenraum homogener und wertiger wirkt. Der ganze Raum strahlt so mehr Ruhe aus, wozu auch der neue Dachhimmel beiträgt. Auch der sorgt für mehr Höhe und Luftigkeit. Insgesamt sind es nur sieben Zentimeter, aber es fühlt sich nach deutlich mehr an. Was Gefäßgrößen und Sitzanordnungen angeht, sind die Kommunen tendenziell eher konventionell unterwegs, deswegen haben wir hier keine großen Sprünge gemacht wie beim Future Bus, der ja eine Extremposition zeigte was möglich wäre. Wir wollen jetzt erstmal so in den Markt gehen, in dem sich der eCitaro ja auch verkaufen muss – Ideen für die weitere Entwicklung haben wir natürlich eine ganze Menge!Die Fahrer der elektrischen Busse sollen direkt beim Einsteigen schon Vertrautheit und Sicherheit vermittelt bekommen, sich wiederfinden. Wenn der Fahrer verunsichert wird, dann wird er die neue Technik eher ablehnen und wir hätten sofort ein Riesenproblem. Also haben wir für das Cockpit die ganz bewusste Entscheidung getroffen, hier nicht zu sehr am Design zu rütteln.

Gab es weitere funktionale Vorgaben, an die sich das Design halten musste? Und welche Gleichteile kann ich vom Diesel-Citaro verwenden?

Handt: Ganz generell muss ein Serienprodukt funktionieren, also keine l’art pour l’art betreiben – das ist von vorneherein klar und als Regel gegeben. Im Dachbereich allerdings mussten wir tatsächlich neue Wege beschreiten, da es hier ganz besondere Anforderungen gibt gegenüber dem leeren Dieseldach. Gerade das umlaufende Band am Dachrand ist durch das neue Aluprofil und die elektrischen Bauteile dahinter maßgeblich beeinflusst worden. Bei der Verlegung von Hochvolt- und anderen Kabeln sind die Designer sicher nicht im Lead, aber wir haben schon darauf geachtet, dass alles ordentlich untergebracht ist. Beim Thema Gleichteile darf sich der Kunde auch freuen, es ist uns gelungen, bei weitgehender Teilegleichheit ein optisch komplett neues Fahrzeug zu realisieren. Natürlich spielen hierbei auch die Kosten eine Rolle, aber wie Walter Gropius schon so schön sagte: „Gestalten heißt, in Fesseln zu tanzen.“ Das sind die täglichen Herausforderungen, die Designer haben. Aber man kann im Bus sehr wohl spannende Dinge tun, wenn man die Möglichkeiten klar darlegt und zur Diskussion stellt.

Was macht für Sie in ein paar Sätzen das Design in seiner Gesamtheit und Modernität aus?

Handt: Die innovative Frontgestaltung macht auf einen Blick deutlich, dass man es mit etwas ganz Neuem und Einzigartigem zu tun hat. Das Design ist einfach ohne in irgendeiner Weise langweilig zu sein und es wirkt licht und offen, einladend und hat einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Man wird auch in Zukunft noch von einem gelungenen Design sprechen können. Darüber hinaus für uns sehr wichtig, der eCitaro kopiert kein anderes Fahrzeug, sondern besitzt einen ganz eigenen Charakter. Zu guter Letzt strahlt der Bus eine gewisse Freundlichkeit aus, wirkt vertrauensvoll – er ist einfach eine Art moderner Gefährte, mit dem man gerne auf der Straße unterwegs ist.

Was wäre der nächste Step für den Designer?

Handt: Ich bin sehr froh, dass der eCitaro so aussieht wie er aussieht – da gibt es nichts zu kritteln. Für meinen Geschmack passt das sehr gut zur Zukunft von Mercedes Bussen wie ich mir das vorstelle. Ich kann zu 100 Prozent zu dem Produkt stehen, es ist erstklassig gestaltet und technisch absolut top. Im nächsten Step bauen wir darauf auf und werden die gestalterischen Grenzen weiter nach oben verschieben. Sie können auf neue spannende Produkte gespannt sein.

Auch mit Andreas Mink, dem Leiter der Elektronikentwicklung des neuen Mercedes-Benz eCitaro haben wir gesprochen. Das Interview finden Sie hier.

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