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Straßenbau: Wo die Milliarden hinfließen

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Nachdem der Bundesrat das zweite Konjunkturprogramm der Bundesregierung bestätigte, hat Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee eine Liste mit Projekten auf Straße, Schiene und Wasserwegen vorgelegt, in die die zusätzlichen Milliardeninvestitionen fließen sollen. Nach 44 Straßenobjekten aus dem ersten Konjunkturpaket vom Dezember kommen jetzt etwa 20 neue Ortsumgehungen, Autobahnabschnitte und Bundesstraßen hinzu. Alle Projekte werden nach Angaben des Ministeriums schnell angepackt. Bereits geplante Straßen sollen zügiger freigegeben werden. Das nütze dem Baugewerbe und dem örtlichen Handwerk. Von den insgesamt zwei Milliarden Mehrinvestitionen fließen 850 Milliarden in die Straße, 700 Millionen Euro stehen für die Schiene zur Verfügung und 350 Millionen für Wasserstraßen. Nochmals 100 Millionen Euro bekommt der Kombinierte Verkehr. Mit den Mitteln des Konjunkturprogramms II werden laut Bundesverkehrsministerium auch umfangreiche Sanierungen durchgeführt, darunter an der Taubertalbrücke an der A 81 in Baden-Württemberg oder an der Rheinbrücke in Düsseldorf-Flehe (A 46). Listen mit den konkreten Projekten des Konjunkturpakets II geordnet nach Verkehrsträgern gibt es im Internet. Dort sind auch die Verkehrsprojekte aus dem Konjunkturpaket I der Bundesregierung abrufbar.

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