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Transportwelt

Beachtenswertes für die Unfallaufnahme

Foto: Foto: photo 5000/Fotolia.com

Der Auto Club Europa (ACE) hat Fahrer davor gewarnt, beim Bremsen und Kurvenfahren auf schneeglatter Fahrbahn sich gänzlich auf automatische Antiblockiersysteme (ABS) und elektronische Stabilitätsprogramme im Auto zu verlassen. Um prekäre Situationen zu vermeiden, sei vielmehr ein umsichtiger Fahrstil und gedrosseltes Tempo entscheidend. Kommt es dennoch zur Karambolage, lassen sich nach Angaben des ACE bei reduzierter Aufprallgeschwindigkeit auch die Unfallfolgen verhältnismäßig gering halten. Auch die Spurensicherung im Winter hat laut ACE ihre Tücken. Die Polizei erstelle oft nur ein Kurzprotokoll, falls sie bei Blechschäden überhaupt gerufen werde. Umso wichtiger für die Schadensregulierung der Versicherung sei es, persönlich alle Unfallspuren möglichst penibel festzuhalten. Die dafür sonst übliche Kreide, mit der etwa Bremsspuren markiert werden, versage allerdings auf Schnee ihre Dienste. Für diesen Fall empfiehlt der ACE die Nutzung einer Digitalkamera. Die Unfallstelle sollte dabei aus allen Perspektiven fotografiert werden. Zusätzlich rät der ACE, Bremsspuren im Schnee mit farblichen Utensilien, wie Plastiktüten oder Wollschals zu markieren. So lasse sich das Geschehene besser visualisieren und rekonstruieren. Auf einer Fotografie sollte auch das Kennzeichen des Unfallgegners festgehalten werden. Zum Standard einer persönlichen Unfallaufnahme gehört laut ACE auch die Feststellung von Zeugen und der Austausch von Namen und Anschriften der Unfallbeteiligten. Außerdem müsse der Name und die Anschrift der Versicherung des Unfallverursachers und dessen Versicherungsnummer erkundet werden. Bei der Unfallskizze ist es nach Darstellung des ACE wichtig, den Straßenverlauf, Verkehrskennzeichen, den Standort der Fahrzeuge nach dem Unfall und Abstandmaße etwa zum Straßenrand zu dokumentieren.

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