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Transportwelt

ACE kämpft gegen Rotlichtunfälle

Foto: Foto: photo 5000/Fotolia.com

Der Auto Club Europa (ACE) hat im rahmen seiner Aktivitäten für mehr Sicherheit im Straßenverkehr Rotlichtsünder ins Visier genommen. Rote Ampeln und Stop-Schilder würden von Kraftfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern häufig ignoriert, beklagt der Stuttgarter Automobilclub. Seinen Angaben zufolge ermittelte die Polizei 2007 bundesweit mehr als 290.000 Verstöße an roten Ampeln. Daraus resultierten 98.000 Verkehrsunfälle. Dabei kamen nach Angaben des ACE 413 Menschen ums Leben, mehr als 50.000 wurden zum Teil schwer verletzt Diesen Zahlen will der Klub mit seiner Kampagne „Denk dran. Halt an!“ entgegenwirken. Derzeit seien für den ACE bundesweit über 1.500 ehrenamtliche Verkehrsbeobachter in etwa 200 Städten unterwegs. Sie studieren nach Angaben des ACE bis Ende Juni in Form systematischer Zählungen das Verhalten von Autofahrern an Ampeln und Stop-Schildern. Anzeigen oder die Polizeikelle hätten die Rotsünder dabei jedoch nicht zu befürchten. Voraussichtlich Ende August 2009 sollen die Ergebnisse der Studie veröffentlicht werden, kündigte der ACE an. Der Club hat sich nach eigenen Angaben in der Vergangenheit im Rahmen ähnlicher Kampagnen bereits der wachsenden Zahl von Blinkmuffeln gewidmet oder die Versäumnisse von Erwachsenen angeprangert, die Kinder im Auto nicht oder nicht richtig angurten.

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