DKW Schnellaster von 1960

Der DKW Schnellaster der Firma Pneuhage F 800 hat 32 PS

DKW Schnelllaster von Pneuhage Foto: Alexander Fischer 14 Bilder

In den 50er und 60er Jahren gab es bei Pneuhage eine ganze Flotte dieser handlichen Schnellaster.

Die Firma Pneuhage aus Karlsruhe wurde 1953 gegründet und hatte zur damaligen Zeit eine ganze Flotte dieser kleinen, aber dennoch flotten und handlichen DKW Schnellaster im Einsatz.

Unter anderem vertrieb Pneuhage Nutzfahrzeugreifen und runderneuerte Reifen (Peters Pneu Renova aus Bad Homburg). Für die Lieferung an Kunden und innerhalb des schnell wachsenden Filialnetzes baut Pneuhage sukzessive eine Flotte von DKW-Schnellastern auf.

Mit diesem originalgetreuen Nachbau eines solchen Fahrzeuges will Pneuhage an den Unternehmergeist der Firmengründung und zum Erhalt dieser einzigartigen Fahrzeug Spezie beitragen."

Dieser voll fahrbereite DKW wurde nun erstmalig dem Publikum vorgeführt. Er stand vier Tage auf der Nufam 2021 in Karlsruhe und konnte dort vom Publikum ausgiebig bewundert werden. Übrigens ein weiterer "Bruder" dieses Schnellasters befindet sich momentan noch im Aufbau, so dass es bald zwei Pneuhage Schnellaster geben wird, die als Sympathieträger unterwegs sein werden.

Etwas zur DKW Schnellaster Gechichte:

"Produziert wurde der erste Schnellaster der F 89 L von Juli 1949 bis Mai 1952 mit Dreiganggetriebe (17.000 Stück),
von Mai 1952 bis April 1954 mit Vierganggetriebe und 16,2 kW (22 PS) (11.263 Stück)
Von 1954 bis Juli 1955 wurde der „Typ 30“ mit 792-cm³-Motor und 22 kW (30 PS) gebaut (6.009 Exemplare).
Von Juli 1955 bis Februar 1962 wurde der DKW-Schnellaster dann als F 800/3 mit einem vom Personenwagenmodell abgeleiteten, gedrosselten Dreizylindermotor mit 896 cm³ und 23,5 kW (32 PS) gebaut. Dieser Motor wurde auch als 3=6 bezeichnet, was aussagen sollte: „drei Kraftimpulse pro Kurbelwellen-Umdrehung, genau wie beim Sechszylinder-Viertakter“ (Werbetext der Auto Union). In sieben Produktionsjahren liefen 24.529 Fahrzeuge vom Band. (Text Audi Tradition).

Und, man mag es kaum glauben, den DKW gab es bereits auch als Elektro - DKW

"Der DKW-Elektrowagen war mit einem 4,8-kW-Elektromotor ausgestattet und hatte ein Eigengewicht von ca. 1.800 kg. Die Höchstgeschwindigkeit betrug maximal 40 km/h. Gespeist wurde der Motor aus zwei 40-Volt-210-Ah-Bleiakkumulatoren. Statt eines Fahrpedals zur stufenlosen Regelung der Leistung hatte der Wagen am Armaturenbrett einen Fahrstufenschalter, mit dem vier Geschwindigkeitsstufen gewählt werden konnten. Eine Kupplung und ein Schaltgetriebe gab es nicht. Eingesetzt wurde der „DKW Elektro“ zum Beispiel von Elektrizitätswerken für den regelmäßigen Zähleraustausch sowie auf den Ostfriesischen Inseln, auf denen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nicht erlaubt waren. Rund 100 Stück wurden gebaut. Das Auto kostete 8000 DM zuzüglich 3.093,- bis 3.956,- DM je nach Batterie und 1500 DM für das Ladegerät. Der Verbrauch lag bei 25 kWh/100 km."

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