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CO2-Grenze für Transporter

VDA sieht Beschluss optimistisch

Foto: Thomas Küppers

Der EU-Umweltausschuss hat CO2-Grenzwerte für Transporter für das Jahr 2020 festgelegt. Dazu äußerte sich nun VDA-Chef Matthias Wissmann.

06.11.2013 Markus Bauer

Der für das Jahr 2020 festgelegte Grenzwert von 147 Gramm CO2 pro Kilometer sei außerordentlich anspruchsvoll und verlange den Unternehmen einiges ab, ohne dabei jedoch den Bogen zu überspannen. "Diese Regulierung ist vernünftig, weil sie sich am wirtschaftlich und technisch Machbaren orientiert", sagt der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Wissmann begrüßt laut VDA zudem, dass der Ausschuss darauf verzichtet hat, nach 2020 noch weitere Ziele schon jetzt festzulegen. "Jetzt bereits Vorgaben für 2015 zu machen, wäre reine Kaffeesatzleserei."

Dazu gebe es noch keine validen Kosten-Nutzen-Untersuchungen. Für 2017 liegt der Grenzwert demnach bei 175 Gramm. Nur drei Jahre später müssten die Hersteller also bereits eine Einsparung von weiteren 28 Gramm realisieren. "Dieser Wert ist nur zu schaffen, wenn deutlich mehr alternativ angetriebene Fahrzeuge in den Markt kommen. Deswegen ist es bedauerlich, dass die Regulierung keine Mehrfachanrechnung für besonders sparsame Transporter vorsieht", sagt Wissmann. Dennoch zieht der VDA-Chef ein positives Resümee. "Die Grenzwerte sind so gestaltet, dass alle Hersteller in Europa die Chance haben, sie zu erreichen. Es wäre wünschenswert, dass Rat und Parlament in den anstehenden Entscheidungen zu den Vorgaben für Pkw zu ähnlich vernünftigen und realistischen Lösungen kommen würden."

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