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Pkw-Maut von Ausländern

ADAC erwartet nur geringe Einnahmen

Vignette Foto: Juliane Bezold

Der ADAC kritisiert die Vorstöße der CSU, eine Pkw-Maut einzuführen. Die größte Kritik entfällt dabei auf eine reine Ausländer-Maut.

07.11.2013 Markus Bauer

Insgesamt, so der Automobilclub, würde eine Pkw-Maut lediglich 262 Millionen Euro von ausländischen Autofahrern in die Kassen spülen. "Das ist weniger als das oft zitierte Kleinvieh", schreibt der ADAC. Die Kritik trifft so auch direkt die CSU. "Die CSU als kleinster Koalitionspartner täte gut daran, ihre kraftstrotzenden Erpressungsandrohungen gegenüber der CDU einzustellen." Dies sei nicht nur schlechter politischer Stil. Die Forderung nach einer reinen Ausländer-Maut werfe zudem auch ein eigenartiges Licht auf das Europa-Verständnis der Parteiführung.

Den Löwenanteil am Mautaufkommen von knapp 2,8 Milliarden Euro würden laut einer Studie des ADAC ohnehin die deutschen Autofahrer tragen. Demnach erwartet der Bund bisher Einnahmen von etwa 900 Millionen Euro nur von Autofahrern aus dem Ausland. Von den gesamten Einnahmen müsse man zusätzlich noch rund 300 Millionen Euro, also rund zehn Prozent, abziehen. Diese fallen demnach für Kontrollen und Vertrieb der Vignetten an. Grundsätzlich ist der ADAC gegen eine Pkw-Maut. "Zu den exorbitant steigenden Steuereinnahmen kommen jedes Jahr 53 Milliarden Euro nur von den Autofahrern." Allein diese Summe reiche aus, um die deutschen Autobahnen sieben Jahre lang zu unterhalten und auszubauen.

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