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Mercedes-Benz Sprinter: Die Kunden im Blick

Dr. Ulf Zillig Leiter Produktionsentwicklung Mercedes-Benz Vans Foto: Thomas Kienzle

Vielfalt: Um 25 Jahre lang kontinuierlich erfolgreich zu sein, müssen viele Erfolgsfaktoren zusammenkommen. Welche den Mercedes-Benz Sprinter auszeichnen, erläutert Dr. Ulf Zillig.

Vor 25 Jahren startete der Mercedes-Benz Sprinter eine Erfolgsgeschichte, die in seinem Segment ohne Beispiel ist. Wo wurde Ihrer Meinung nach der Grundstein für diesen Erfolg gelegt?

Dr. Zillig: Kurz gesagt, der Grundstein für diesen Erfolg basiert auf drei Säulen. Nummer 1 ist natürlich der Kunde. Wir haben die Wünsche unserer Kunden nach einem bequemen Leicht-Lkw konsequent erfüllt. Durch uns wurde der Transporter vom Lkw hin zum Pkw entwickelt. Nummer 2 ist das Produkt: Mit der ergonomischen Gestaltung des Fahrerplatzes und einem Pkw-ähnlichen Fahrverhalten ist uns das gelungen. Insbesondere spielen hier die Sicherheit und Robustheit eine entscheidende Rolle. Nummer 3 ist die Wirtschaftlichkeit: Das Fahrzeug wurde konsequent auf das Kriterienset des TCO – Total Cost of Ownership – ausgerichtet. Zudem erlaubte die Gewichtsklasse rund um 3,5 t viele Anwendungen einschließlich Um- und Aufbauten.

Sie haben die Entwicklung des Sprinter seit 1998 aus unterschiedlichsten Perspektiven hautnah verfolgt. Wie kam es zu der Leidenschaft für das Fahrzeugsegment und was ist Ihnen dabei besonders im Gedächtnis haften geblieben?

Dr. Zillig: Mich faszinierte die Vielfalt der Aufgaben, die ein Sprinter lösen kann. Ob im privaten Bereich als Reisemobil, Personenshuttle oder gewerblich zum Transport von Paketen, Brötchen oder als Werkstattwagen. Mit vier Längen, drei Höhen, Front-, Heck-, Allradantrieb löst er heute fast jede Herausforderung unserer Kunden. Diese Variabilität musste frühzeitig in der Entwicklung berücksichtigt werden. Eine herausfordernde und spannende Aufgabe für alle, die am Produktentstehungsprozess des Sprinter beteiligt waren und sind.

Wie müssen wir uns den Entwicklungsstart einer komplett neuen Baureihe vorstellen? Was sind die wichtigsten Schritte? Was stand bei der aktuellen Fahrzeuggeneration ganz oben im Lastenheft?

Dr. Zillig: Grundsätzlich denken wir vom Kunden und seinen Bedürfnissen her. Hierzu binden wir die Kunden früh in den Produktentstehungsprozess ein, wir nennen das Customer-Co-Creation. Die Anforderungen ändern sich, so wollen die Kunden zum Beispiel heute eine Vernetzung des Fahrzeugs mit Bedienelementen ähnlich wie bei einem Smartphone. Das Ergebnis ist die Integration von MBUX in unserem Sprinter. Die Basis einer Neuentwicklung ist das Know-how unserer Mannschaft, welches wir seit 25 Jahren durch unsere Vorgängermodelle und die vielen Kundenrückmeldungen aufgebaut haben.

Video zum Thema
 eurotransportTV Sondersendung: 25 Jahre Mercedes-Benz Sprinter
Transporter mit Kultstatus
Wo sehen Sie die nächsten Herausforderungen für den Sprinter?

Dr. Zillig: Wir sind mit der aktuellen Generation des Sprinter bestens aufgestellt, und die Nachfrage der Kunden bestätigt uns das deutlich. Die Vernetzung unserer Fahrzeuge sowie unsere digitalen Lösungen werden wir konsequent weiterentwickeln. Wir arbeiten hier gemeinsam mit unterschiedlichen Partnern an innovativen Neuerungen, um unseren Kunden optimale Voraussetzungen zur Nutzung ihrer Fahrzeuge zu bieten. Außerdem denken wir auch immer an neue Segmente und Kundengruppen, beispielsweise im Reisemobilsegment. Hier bieten wir den Reisemobilherstellern mit unserer Triebkopfvariante sehr viel mehr gestalterische Freiräume ab der B-Säule.

Wie sieht es unter der Haube aus? Diesel, Elektro oder beides, wohin geht die Reise bei den Transportern?

Dr. Zillig: Wir sind ein verlässlicher Partner für unsere vielen Kundengruppen in den verschiedensten Branchen. Daher ist es unser Ziel, ganzheitliche Lösungen für die Transportaufgabe von morgen anbieten zu können. Bis 2039 wollen wir in unseren größten Märkten in allen Segmenten CO2-neutrale Neufahrzeuge anbieten. Unser Ziel bei Daimler ist ein CO2-neutraler Transport bis 2050. Bei der Weiterentwicklung alternativer Antriebstechnologien sind wir bei Mercedes-Benz Vans technologieoffen und haben die Anforderungen und Bedürfnisse unserer Kunden fest im Blick – sowohl im gewerblichen Sektor als auch im privaten Bereich. Wenn wir über alternative Antriebstechnologien sprechen, geht natürlich kein Weg am Elektroantrieb vorbei: Daher elektrifizieren wir konsequent alle Van-Baureihen. Bereits heute können unsere Kunden unter vier batterie-elektrischen Vans wählen, und auch im Small Van Segment planen wir eine batterieelektrische Variante.

Zur Person

Dr. Ulf Zillig ist seit dem 1. Juli 2018 Leiter Produktentwicklung Mercedes-Benz Vans und verantwortet die Entwicklung weltweit. Nach seinem Eintritt in die internationale Nachwuchsgruppe der damaligen Daimler-Chrysler AG im Jahr 1998 trat Dr. Zillig seine erste Position als Direktionsassistent der Entwicklungsleitung in der Business Unit Mercedes-Benz Vans an. Ab 2014 war Dr. Zillig als Gesamtprojektleiter des Neufahrzeugprojektes VS30 tätig und zeichnete dadurch verantwortlich für die Konzeption des neuen Sprinter.

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