Fiat Fullback 9 Bilder Zoom
Foto: Fiat

Fahrbericht Fiat Fullback

Konkurrent für Amarok und Ranger

Mit einer Tonne Nutzlast spielt der Fiat Fullback in einer Liga mit VW Amarok und Ford Ranger. Vier Jahre Garantie und individuelle Branchenlösungen sind Fiats Erfolgsstrategie.

Im Rugby ist der Fullback der Schlussmann seines Teams. Also gleichbedeutend mit dem Libero im Fußball – wobei der Ausputzer im modernen von Taktik geprägten Fußball ja gar nicht mehr existiert. Bei Fiat hingegen ist der Fullback neu im Team und wird gleich zu einem wichtigen Glied in der Nutzfahrzeug-Mannschaft. Mit ihm soll Fiat Professional zum Global Player werden. Denn Pick-up darf man zwar hierzulande zu Recht als Nischenmodell bezeichnen, in Afrika und Middle East hingegen sind sie stark verbreitet. Zwei von drei Nutzfahrzeugen zählen dort zu den kleinen Lastkraftwagen mit Ladefläche. Baugleich mit dem Mitsubishi L200 Der italienische Autohersteller bedient sich bei seinem ersten Pick-up am Know-how von Mitsubishi. Unterm Fullback steckt der L200. So gibt es den italienischen Ableger als Einzelkabine mit etwas Stauraum hinter den Sitzen (Extended Cab) als Doppelkabine mit zwei Sitzreihen und Platz für fünf Personen (Double Cab) und als Fahrgestell. Je nach Modellvariante variiert die Ladefläche zwischen 1,52 Meter (Double Cab) und 1,85 Meter (Extended Cab). Rund eine Tonne Nutzlast verkraftet der Fullback. Weitere 3,1 Tonnen kann er ziehen. Fiat profitiert von Mitsubishis zahlreichen Aufbaupartnern. So ist der Pick-up beispielsweise für den Abschleppdienst genauso geeignet wie als Räumfahrzeug. Damit er nicht im harten Einsatz stecken bleibt, treibt der 2,4-Liter-Turbodiesel auf Knopfdruck alle vier Räder an. In der Basisversion SX kann der Fahrer von Hinterradantrieb auf normalen Allrad oder Allrad mit zusätzlicher Getriebeuntersetzung switchen. In der höheren Ausstattungslinie LX gibt der Pick-up grundsätzlich seine Power über ein Mittendifferenzial an alle vier Räder ab. Über einen Drehregler kann der Fahrer manuell den Vorderradantrieb abschalten. Oder die Kraft 50:50 auf Vorder- und Hinterräder verteilen. Ein elektronisches Sperrdifferenzial für die Hinterachse ist optional.

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24. Juni 2016
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