Supertruck FERNFAHRER 04-2011, Peterbilt 389 Jetspeed von Chris Hasty aus Kalifornien, Truck 9 Bilder Zoom

Amihauber - Peterbilt Jetspeed: Ein Peterbilt 389 als Lowrider-Blickfang

Chris Hasty transportiert Kerosin für Privatjets und legt Wert auf einen perfekten Auftritt. Darum hat er sich mit seinem Lowrider-Pete ein edles Arbeitsgerät zugelegt.

Kerosin für die Privatjets der Schönen und Reichen – das ist doch mal eine Ladung. Da darf auch das Lieferfahrzeug was hermachen. Findet zumindest Spediteur Chris ­Hasty aus Lakewood in Kalifornien. Er beliefert mit seinem außergewöhnlichen Tanksattelzug aus dem Jahr 2008 alle größeren und kleineren Flughäfen in Südkalifornien.


Eine besondere Rolle spielen dabei Qualität und Reinheit des Treibstoffs. Auf dem Weg von den Raffinerien bis in die Tanks der Flugzeuge wird der Kraftstoff deshalb mehrere Male kontrolliert und gefiltert. Denn es dürfen sich darin auf keinen Fall Verunreinigungen oder Wasser ansammeln. Würde dies geschehen, könnte das Kerosin während des Fluges in großer Höhe gefrieren und die Motoren der Flugzeuge ausfallen. Jeder noch so kleine Zwischenfall würde unweigerlich zur Katastrophe führen. Das ist auch der Grund, warum Chris sehr viel Wert auf ein perfektes Erscheinungsbild legt. Schon von außen soll man dem Peterbilt 389 und seinem Chauffeur die Zuverlässigkeit ansehen.
Mit dem Gespann transportiert Chris ausschließlich Treibstoffe für turbinengetriebene Flugzeuge. Insbesondere den vor allem in Amerika noch gebräuchlichen und meistens auf Inlandsflügen verwendeten Turbinenkraftstoff der Klassifizierung „Jet-A“.

7.600 Gallonen Kerosin passen in den Tankauf­lieger des amerikanischen Herstellers Weld-It aus Los Angeles. Das entspricht umgerechnet einem Fassungsvermögen von fast 29.000 Litern.
Der Pete und der Tankauflieger sind Spezialanfertigungen ganz nach den Wünschen von Chris. Den Hauber, den ein Cummins-Motor mit 600 Horse Powers antreibt, orderte er bereits mit einem kleinen Sleeper, ohne Lichter auf dem Dach und in den beiden Farben Slate Grey, Schiefergrau, und Radiant Fire, Feuerrot. Auch den Trailer bestellte er in dieser Farbgebung – allerdings stimmte der schiefergraue Farbton auf Truck und Trailer nicht genau überein, weshalb der Pete oben herum noch einmal eine neue Lackierung verpasst bekam. Die meisten Anbauteile sind in Wagenfarbe lackiert.

Die hinteren Kotflügel am Peterbilt sind „custom made“, also extra angefertigt, und bestehen aus Fiberglas. Zum Trailer passten diese Kotflügel allerdings wegen des unterschiedlichen Achsabstandes nicht. Chris ließ sie schließlich aus Aluminium anfertigen.
Abgesehen davon, einen Supertruck sein Eigen zu nennen, war es schon immer der Wunsch von Chris Hasty gewesen, sich eine kleine Flotte an Tankfahrzeugen aufzubauen. Mittlerweile ist er auf dem besten Wege dazu: Drei Peterbilt-Tanksattelzüge rollen inzwischen unter der Flagge von „Jetspeed“. Und weil der eine so schön war, sehen auch die anderen zwei fast genauso aus.

Autor

Foto

Otto Miedl

Datum

7. März 2011
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