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Hinterland-Container-Netzwerk: Contargo will Bahnverkehre ausbauen

Auf dem Messestand des Container-Netzwerks Contargo dürfen die Kunden malen und beschreiben, wie sie sich die Zukunft vorstellen.

Auf digitalen Whiteboards sollen sie vermerken, wie sie sich die Digitalisierung vorstellen und was sie von dem Unternehmen Contargo erwarten, sagt Heinrich Kerstgens, Co-Geschäftsführer des Unternehmens mit Sitz in Duisburg.

Das Unternehmen, das in sechs Ländern inzwischen 25 Terminals betreibt, hat im vergangenen Jahr rund 2,3 Millionen 20-Fuß-Container (TEU) transportiert, davon rund 65 Prozent mit dem Binnenschiff. Weiteres Wachstum erwartet und forciert Contargo aber auch im Schienengüterverkehr, der bislang einen Anteil von 33 Prozent am Modal Split hat. “Langfrristig planen wir ein Verhältnis Bahn zu Binnenschiff von 50:50”, sagte Kerstgens bei einem Pressegespräch auf der Transport Logistic. Die erst vor zehn Monaten gegründete Tochtergesellschaft Contargo Rail Services (CRS) soll künftig im gesamten Netzwerk alle Bahntransporte organisieren. Wie im Bereich Binnenschiff, wo Contargo 42 eigene Binnenschiffe und zehn Schubleichter selber bedient, soll auch der Schienenbereich mit eigenen Fahrzeugen in Form von Waggons ausgestattet werden. Abhängig sei dies von der Auslastung. Laut Kerstgens stehen Überlegungen zu weiteren Verbindungen etwa von Wörth aus an, auch Frankfurt-West sei im Gespräch.

Ilona Jüngst

Autor

Foto

Claudia Wild

Datum

9. Mai 2017
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