Truckstop, Autohof Salzbergen, A30, Außenansicht 5 Bilder Zoom

Autohof Salzbergen an der A30 : Ein Truckstop als Wohlfühlstation

Auf dem Autohof Salzbergen treffen Fernfahrer ein Pächterehepaar, das den Wohlfühlfaktor pflegt.

Seit 40 Jahren sind Carola und Heinz Schumacher nun verheiratet und in all dieser Zeit hat sich das Ehepaar nicht von ihrem gastrono­mischen Pfad abbringen lassen. Beide haben das Handwerk von Grund auf gelernt und absolvierten in den 60ern zunächst eine Lehre zum Restaurant- und Hotelfachmann/-frau. Als zweite Ausbildung folgte dann die kaufmännische „Weiterbildung“, da noch „etwas Salz in die Suppe“ musste, erklärt das Ehepaar heute gut gelaunt. Und so standen diverse längerfristige Auslandseinsätze in Hotels in London, Paris, Genf und New York auf der Liste. In den USA studierte Heinz Schumacher zudem Personalmanagement.
 

Internationales Publikum
 
Zurück aus der weiten Welt freundeten sich die Schumachers in den 80er-Jahren mit dem elterlichen Betrieb an der Raststätte Tecklenburger Land West an der A1 an. „Es war ein riesiger Spagat. Alle zehn Minuten etwas Neues“, erinnert sich das Ehepaar. „Ein Restaurant in der Innenstadt wäre uns zu langweilig. Hier an der Autobahn haben wir internationales Publikum und können die Sprachen, die wir gelernt haben, voll einsetzen. Fernstraßengastronomie nannte man das wohl früher.“ 2002 übernahmen die beiden dann den Autohof Salzbergen und sind immer noch zufrieden. „Hier können wir zeigen, welche abwechslungsreichen Gerichte wir in Deutschland haben.“ Auch die selbst gemachten Kuchen und Gebäckspezialitäten sind – nach eigenem Test – im Autohof Salzbergen der Hit. Dafür sorgen zwei hauseigene Konditoren.
 

Gemütliche Atmosphäre
 
Das Ambiente in Salzbergen ist gemütlich und sorgt für eine lockere Wohlfühl-Atmosphäre – inklusive Motel und bewachtem Parkplatz. Auch der Fahrerservice bleibt nicht auf der Strecke: Eine Räumstelle für Eis und Schnee ist ebenso vorhanden wie der Kontakt zur medizinischen Unterwegsversorgung DocStop. 40 Vollzeit-Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Ablauf rund um die Uhr. „Teilzeit- oder 400-Euro-Kräfte möchte ich nicht“, erklärt Schumacher. Die Gäste sollen je nach Tages- und Nachtzeit dieselben Mitarbeiter treffen. So bilden sich persönliche Bindungen und das ist ein Wohlfühlargument. „Wer es nicht glaubt, soll uns besuchen“, locken die Schumachers. „Stimmt es nicht, stehen wir gern Rede und Antwort.“ Info: www.autohofsalzbergen.de.
 

Hammermeister

Autor

Foto

André Sahorn

Datum

8. April 2011
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