Canter E-Cell im Praxiseinsatz

Klang der Nullemission

Fahrzeuge-Praxistest Fuso Canter E-Cell Foto: Owimedia 4 Bilder

Elektroantrieb: Der Fuso Canter E-Cell bewährt sich im einjährigen Kunden-Feldversuch mit gesenkten Einsatzkosten bei "zero emission". Mit einem störungsfreien Betrieb wäre er reif für die Serie.

Das Thema Elektroantrieb wirkt in der automobilen Branche mittlerweile recht strapaziert. Der gute Wille dazu ist allerortens vorhanden, allein fehlt – seit fast hundert Jahren – die praxistaugliche Antwort auf die ewig junge Stromspeicherfrage.

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen

Schön, wenn dazu außer Bedenken und Klage einmal positives Feedback aus dem Praxis­alltag kommt. So gesehen beim pragmatisch aufgebauten Fuso Canter E-Cell, der seine Bewährungsprobe im anspruchsvollen täglichen Kundeneinsatz in einem breit angelegten Feldversuch in der portugiesischen Stadt Cascais und Portugals Hauptstadt Lissabon mit Bravour bestanden hat. Ohne einen einzigen Ausfall absolvierten acht vollelektrisch betrie­bene Fuso Canter den einjährigen Feldversuch in unterschied­lichen Einsatzgebieten.

Damit der in Portugal gefertigte Leicht-Lkw mit japanischen Genen von den Praktikern als vollwertiges Einsatzfahrzeug angenommen wird, müssen freilich erst einmal die Rahmenbedingungen stimmen. Der 110 kW (150 PS) starke Sechstonner bietet dazu bei 4.300 Millimeter Radstand eine vergleichsweise hohe Nutzlast von rund drei Tonnen. Die elektrische Antriebseinheit wurde vom Daimler-Hybrid-Kompetenzcenter im japanischen Kawasaki zusammen mit den Technikern im portugiesischen Fuso-Werk Tramagal entwickelt. Und mit der elek­trischen Kapazität von stattlichen 48,4 kW/h ­ermöglicht das Lithium-Ionen-Batteriepaket eine respek­table Reichweite von über 100 Kilometern. Längere Touren erfordern einen rund einstündigen Besuch bei der Schnellladestation, um den Canter wieder geladen auf Touren zu schicken.

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