Schmitz Cargobull, Transporteraufbau Zoom
Foto: Schmitz Cargobull

Schmitz Cargobull

Kofferaufbau für die Transporter-Klasse

Schmitz Cargobull peilt die Letzte Meile an und bringt jetzt erstmals einen Transporter-Aufbau auf den Markt.

Mit dem Koffer vom Typ V.KO erschließt sich der Trailer-Spezialist aus Horstmar einen Zugang zur Kompaktklasse mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 bis 6 Tonnen. Der Koffer selbst ist Teil einer Entwicklungspartnerschaft zwischen Schmitz Cargobull und VW Nutzfahrzeuge. VW steuerte dabei als Basisfahrzeug das Serienfahrgestell des neuen VW Crafters bei.


Das Kofferkonzept V.KO selbst ist nach Angaben von Schmitz Cargobull nicht nur auf den neuen VW Crafter anwendbar, sondern auch kompatibel mit Fahrzeugen wie den Mercedes-Benz Sprinter. Den Beweis hierfür lieferte der Trailerhersteller bei der Präsentation des Kofferaufbaus vom 8. März nahe Münster. Dort wurde auch eine Fahrzeugvariante auf Basis des Fahrzeugklassen-Begleiters aus Stuttgart präsentiert.


Wachsender Online-Handel


Schmitz Cargobull reagiert nach eignen Angaben mit der Erweiterung des Fahrzeugportfolios den unaufhaltsam wachsenden Online-Handels und der damit verbundenen Zunahme des KEP-Verkehrs auf der letzten Transportmeile bis zur Haustüre der Kunden von Amazon, Zalando und Co.. Nach Angaben von Andreas Klein, Vorstand des Ressorts Operations (COO) bei Schmitz Cargobull (Link: https://www.eurotransport.de/news/schmitz-cargobull-andreas-klein-in-vorstand-berufen-6619119.html ) bildet der V.KO Transporter-Koffers auch die Basis für einen geplanten Kühlkofferaufbau für die Transporterklasse. Diese Variante will der Fahrzeugbauer in Serienreife bis zur IAA Nutzfahrzeuge 2018 in Hannover vorstellen.


Der V.KO Bausatz


Der Koffer selbst ist dabei modularer Bausatz für Fahrzeughersteller aber auch Aufbauhersteller konzipiert, die ihre Komponenten nicht selbst herstellen. Die tragenden Elemente des Fahrzeugs bestehen dabei aus 20 mm starken Sandwich-Paneelen mit einer beidseitigen GFK-Deckschicht. Diese werden in dem dafür umgebauten Schmitz Cargobull Werk in Berlin produziert. Verschlossen wird der Koffer wahlweise mit einem lichtdurchlässigen (transluzenten) Spriegeldach oder einem Sandwichdach, das Schmitz Cargobull mit einer LED-Deckenleuchte mit Bewegungssensor versieht.


Getragen wird der 2.100 bis 2.200 Millimeterbreite und 2.100 bis 2.300 Milimeter hohe Koffer durch eine Bodengruppe, bestehend aus einer selbsttragenden Bodenplatte inklusive unterschiedlicher Montage­konsolen, die für die jeweiligen Fahrgestelle der Van-Hersteller optimiert sind. Bei der Aufbaulänge bleibt Schmitz Cargobull variabel in Abhängigkeit von den Radstanden der Fahrzeughersteller. Für die Ladungssicherung sorgen serienmäßige, seitlich im Boden Airline-Schienen nach DIN EN 12640. Komplettiert wird das Sicherheitspaket durch Stäbchenzurrleisten oder Kombi-Ankerschienen, die in die Kofferwände integriert sind und durch eine optionale Ladungssicherungsschiene in der Stirnwand des V.KO Dry.
 

Knut Zimmer

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Datum

9. März 2017
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