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Zukunftskongress Nutzfahrzeuge 2015

Bär und Buchner eröffnen Tag zwei

Foto: Werner Popp

Mit Reden der Parlamentarischen Staatssekretärin Dorothee Bär und Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw, startete der zweite Tag des Zukunftskongresses.

07.10.2015 Franziska Nieß

"Was zunehmende Verkehre betrifft brauchen wir eine Optimierung", erklärte Dorothee Bär in ihrer Rede. Das beginne mit einer besseren Infrastruktur, deren Nutzung verbessert werden müsse. Nicht umsonst trage das Bundesverkehrsministerium mittlerweile den Zusatztitel "digitale Infrastruktur". Die Digitalisierung sei das Thema der Zukunft. Schon die jüngste Generation mache dies deutlich. "Kinder heutzutage können sich nicht mehr vorstellen, dass ein Auto ohne Navi fährt", erklärte Bär. Beim Thema Nutzfahrzeuge stehen laut Bär nicht nur Themen wie die Automatisierung an, auch im Bereich Maße und Gewichte habe sich einiges getan.

So sparsam und sicher wie möglich

Stefan Buchner, Leiter Mercedes-Benz Lkw, sprach das Motto für Daimler-Nutzfahrzeuge an: Sie sollten so sparsam und sicher wie möglich sein. "Seit 1965 haben wir den Verbrauch pro Tonnen-Kilometer um 60 Prozent reduziert", sagte Buchner. Erst im April habe Daimler einen neuen Motor auf den Markt gebracht, der noch einmal drei Prozent einspare. "Wir bringen Ökonomie und Ökologie unter einen Hut", erklärte der Nutzfahrzeug-Experte. Obwohl die Motoren-Technik immer ausgefeilter werde und Kraftstoff-Einsparungen schwerer zu erreichen seien.

Autonomes Fahren tritt auch Fahrermangel entgegen

Beim Thema Kraftstoff-Einsparen könne in Zukunft auch das autonome Fahren helfen. Aber nicht nur dafür bergen selbstfahrende Lkw Vorteile. Die verbesserte Sicherheit spiele auch eine große Rolle. Tempolimits können zum Beispiel besser eingehalten werden.
Auch ein anderer Aspekt werde oft übersehen. "Wir haben einen weltweiten Fahrermangel", sagte Buchner. Autonome Fahrzeuge könnten den Beruf wieder attraktiver machen. Das schaffe neue Freiräume für die Fahrer, die zur Erholung dienen können. "Ein abwechslungsreicher Arbeitsplatz reduziert die Müdigkeit um 25 Prozent."

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