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VW elektrifiziert den neuen Crafter

E-Crafter geht 2017 in Serie

Marco Polo E-Crafter Foto: VW

Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert auf der Nutzfahrzeug-IAA mit der Studie des neuen e-Crafter ein Konzept für den emissionsfreien innerstädtischen Lieferverkehr.

21.09.2016 Martin Schou

Schon bei den ersten Konstruktionsdaten des neuen Crafter war der E-Antrieb als Antriebsvariante eingeplant, wie der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen Nutzfahrzeuge, Dr. Eckhard Scholz, die zeitnahe Realisierung des Konzeptes erläutert: "Bereits im Jahr 2017 wird der erste e-Crafter in Kundenhand sein."
Die Studie biete nach wie vor robuste innere Werte wie eine größtmögliche Nutzlast, ein Ladevolumen von 11,3 Kubikmetern und eine maximale Laderaumhöhe von 1.961 Millimetern. Dabei steht eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1.380 mm und eine maximale Laderaumlänge von 4.855 mm zur Verfügung – und damit keine Veränderungen bei den Packagemaßen. Die maximale Zuladung beträgt 1.709 Kilogramm.

Elektroantrieb bietet 200 Kilometer Reichweite

Der 100 Kilowatt starke E-Antrieb beschleunigt die fahrfähige Studie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,2 Tonnen auf die erlaubte maximale Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Damit seien sowohl Fahrten auf der Stadtautobahn als auch Überlandfahrten kein Problem. Das Batteriepaket, bestehend aus 312 Zellen mit einer Gesamtkapazität von 43 Kilowattstunden, ist unterhalb des Ladebodens platziert. Die Laderaumkapazität bleibt dadurch unverändert. Die Batterieeinheit ermögliche eine Reichweite von – je nach Fahrzeugauslegung – von mehr als 200 Kilometern. Bei der Schnellladefunktion sollen die Akkus bereits nach 45 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen sein.

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