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Tirol

Politik will sektorales Fahrverbot

Brückenbau Foto: Matthias Rathmann

Das Land Tirol moniert trotz "Luft-100er" nach wie vor überhöhte Stickoxid-Werte. Die Klimaziele der EU für 2020 seien nur in Kombination mit weiteren Maßnahmen zu erreichen.

10.04.2015 Markus Bauer

"Wir wissen nach der ersten Bilanz des Luft-100ers, dass Tirol auf dem besten weg vom Luftsanierungsgebiet zum Lufterholungsgebiet ist", sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe. Erste Prognosen zeigen laut dem Land Tirol, dass sich die Lufterholung im Jahresschnitt bei einer Verbesserung von zwei bis drei Mikrogramm einpendle. Daher seien weitere Maßnahmen zur Beschränkung des Lkw-Transits nötig und stünden auch bevor. Eine der Maßnahmen sei auch, den Schwerverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, wie es die Schweiz bereits erfolgreich betreibe – die Eidgenossen erreichen demnach bereits einen Schienenanteil von zwei Dritteln.

In Tirol sei der Schienenanteil hingegen zwischen 2010 und 2013 von 36 auf 29 Prozent gesunken. Verantwortlich macht das Land Tirol dafür den Europäischen Gerichtshof, der das sektorale Fahrverbot schon einmal gekippt hat. "Die heute publik gewordenen Zahlen der Luftwertüberschreitung machen deutlich, dass die Einführung des sektoralen Fahrverbots für die Tiroler Lufterholung höchste Priorität hat, deswegen arbeiten wir daran auch mit Hochdruck", so Felipe.

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