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Transportwelt

Kombiverkehr setzt auf Finanzspritze

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Der Straßen-Schienen-Operateur Kombiverkehr setzt angesichts der wirtschaftlichen Talfahrt auf Unterstützung durch die öffentliche Hand. „Wir können in der jetzigen Situation unser nationales Netzwerk nicht allein auf unseren Schultern tragen“, erklärte Geschäftsführer Armin Riedl bei der Gesellschafterversammlung in Frankfurt. Von Januar bis Mai sei das transportierte Volumen um knapp 20 Prozent eingebrochen. Auch für das Jahr insgesamt rechnet das Unternehmen, das 2009 seinen 40. Geburtstag feiert, mit einem Rückgang in dieser Größenordnung. Kombiverkehr hat die öffentliche Hand daher um eine Finanzspritze von 30 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre gebeten. Das Geld solle dem kombinierten Verkehr insgesamt zugute kommen, also zum Beispiel auch den Betreibern von Seehafenhinterlandverkehren. Riedl und sein Kollege Robert Breuhahn glauben, dass diese Mittel erforderlich sind, um das in vielen Jahren aufgebaute nationale Netz 2000+ aufrecht zu erhalten. 60 Ganzzüge sind darauf nachts unterwegs. Mit dem vergangenen Jahr ist Kombiverkehr zufrieden. „Bei den zentralen Themen Qualität und Ressourcen zeigten sich deutliche Verbesserungen“, sagte Breuhahn. Die transportierten Mengen stiegen um zwei Prozent auf 1,02 Millionen Sendungen. National gab es ein Minus um drei Prozent auf 251.467 Sendungen, international ein Plus von 3,8 Prozent auf 770.236 Sendungen. Der Umsatz kletterte im vergangenen Jahr um 5,5 Prozent auf 431,6 Millionen Euro, das Ergebnis fiel um knapp zwei Drittel auf 0,26 Millionen Euro.

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