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Schlichtung

Deutsche Bahn und GDL einigen sich

Zustieg zum Fuehrerraum Foto: Oliver Lauer

Höhere Löhne und Tarifregelungen sind das Ergebnis der Verhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL).

10.03.2017 Franziska Nieß

Ab dem 1. April steigen die Löhne laut DB um 2,5 Prozent. Auszubildende hätten bereits eine Einmalzahlung von 550 beziehungsweise 250 Euro erhalten. Weitere 2,6 Prozent kommen für eine Absenkung der Referentsarbeitszeit zum 1. Januar 2018 hinzu, die 2015 verabredet wurde und anzurechnen ist. GDL-Mitglieder können ab 2018 zwischen mehr Geld, verkürzter Arbeitszeit oder mehr Urlaub wählen. Die Lohntarifverträge laufen über zwei Jahre, rückwirkend ab dem 1. Oktober 2016 bis 30. September 2018.

Nach Angaben der DB ist zudem die durchschnittliche 5-Tage-Woche bestätigt worden. Im Schichtdienst können die Arbeitnehmer demnach kürzer oder länger frei haben. Die ursprünglichen Forderungen sahen eine 4-Tage-Woche mit vollem Lohnausgleich vor.

DB-Personalvorstand Ulrich Weber begrüßt die Einigung als "wichtiges Signal und vernünftigen Kompromiss". Für die künftige Zusammenarbeit haben DB und GDL zudem ein Gremium mit dem Titel "Arbeitsforum" gegründet.

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