RAM und GMC

Neue Heavy-Duty-Trucks

Die neuen US-Pick-up-Trucks Foto: GMC 35 Bilder

Die amerikanischen Pick-up-Truck-Größen RAM und GMC beginnen das neue Jahr mit schwerer Kost: Beide Marken präsentieren ihre neuen Heavy-Duty-Trucks, die mal eben bis zu 16 Tonnen an den Haken nehmen können.

Größer, stärker und intelligenter – mit diesen drei Attributen bewirbt der US-Autobauer GMC sein neues Pick-up-Truck-Flaggschiff Sierra Heavy Duty, als ob sein Vorgänger nur ansatzweise klein oder schwach gewesen wäre. "Der brandneue 2020 Sierra HD ist der leistungsfähigste Heavy-Duty-Truck, den wir jemals angeboten haben", sagt Duncan Aldred, Vizepräsident von Global GMC, vollmundig. Der Sierra HD der nächsten Generation könne "wie ein Profi ziehen."

Ein Blick auf das Datenblatt des neuen GMC Sierra Heavy Duty gibt Aldred Recht: Der 6,6-Liter-Duramax-Diesel unter der mächtigen Haube des US-Trucks liefert 451 PS und satte 1.234 Newtonmeter an Drehmoment. Gekoppelt wird der V8-Motor an eine Zehngang-Automatik aus dem Hause Allison. Dank der entsprechend kurzen Spreizung der Gänge soll die machtvolle Antriebskombination den Pick-up-Truck maximal effizient vorantreiben – und das, auch wenn er mit Anhängsel unterwegs ist. Sage und schreibe bis zu 13,6 Tonnen soll der Sierra HD an den Haken nehmen können. Grund genug für GMC, das Handling des Trailer mithilfe moderner Technik zu vereinfachen.

15 Kameras für Truck und Trailer

Mit der "ProGrade Trailering Technology" kann der Sierra-Fahrer mit 15 verfügbaren Kameraansichten um seinen Truck und den Anhänger schauen. Eine Zubehörkamera, die am Heck des Trailers angebracht wird, erlaubt es sogar, auf dem Display in der Mittelkonsole quasi durch die Anhängerplane hindurchzuschauen. Auch die Seiten des Gespanns können in den Fokus genommen werden, um so beispielsweise in engen Kehren den Überblick zu behalten. Eine weitere Ansicht spiegelt die Ladefläche des Pick-up-Trucks wieder – und auch der Rückspiegel kann das Bild einer Heckkamera anzeigen und ermöglicht so unabhängig von der Ladung auf der Pritsche den Blick auf den rückwärtigen Verkehr.

Doch damit nicht genug: Mit der myGMC-App lässt sich dazu der am Sierra hängende Wohnwagen wie ein Smart-Home ansteuern. Möglich ist damit unter anderem, die Klimaanlage des rollenden Zuhauses anzuwählen, das Wasser zu erhitzen oder den Füllstand von Frisch- und Abwassertank zu bestimmen. Wer keinen Wohnwagen, sondern einen Planen-Trailer zieht, kann an ihm per Tastendruck einen Lichttest durchführen oder den Reifendruck überprüfen.

Luxuriöse Ausstattung, pfiffige Heckklappe

Der in allen Dimensionen noch einmal gewachsene GMC Sierra Heavy Duty des Modelljahrgangs 2020 ist komplett mit LED-Leuchten ausgestattet – so kommt die moderne Lichttechnik bei den Hauptscheinwerfern, Rückleuchten und sogar den Dachmarkierungslichtern zum Einsatz. In seiner mächtigen Doppelkabine erwartet die Passagiere die laut GMC klassenbeste Bewegungsfreiheit und ein hochauflösendes Head-up-Display. Im Falle der luxuriösen Denali-Ausstattung sind Ledersitze, Zierleisten aus offenporigem Holz und ein dunkles Aluminium-Dekor an Bord.

Die Ladefläche ist mit zwölf Verzurrösen und einer Steckdose versehen und in der neuen Generation 2,5 Zentimeter tiefer als bisher. Mittels kleiner Trittbretter vor den Hinterrädern lässt sie sich von der Seite des Trucks her besteigen. Die neue MultiPro-Heckklappe wiederum kann zu einer Art kleinen Treppe umfunktioniert werden. Und natürlich kommen auch Offroad-Enthusiasten beim neuen GMC Sierra Heavy Duty nicht zu kurz: Neben seinem eigenständigen Look punktet der maximal geländetaugliche Sierra AT4 HD mit einem robusten Fahrwerk samt Rancho-Stoßdämpfern, Unterfahrschutzplatten, einem sperrbaren Eaton-Heckdifferenzial und grobstolligen Michelin-Reifen.

RAM 3500 mit 1.356 Nm Drehoment

Konkurrenzlos ist GMC mit seinem Sierra Heavy Duty aber trotz der umfangreichen Modellpflege nicht: RAM beginnt das Jahr 2019 nämlich mit der Premiere der Laramie Longhorn Edition für die Heavy Duty-Trucks 2500 und 3500. In der luxuriösen Edition soll der belederte Innenraum Erinnerungen wecken an handgemachte Cowboy-Stiefel und klassische Pferdesattel. Außen glänzt der riesige Chrom-Kühlergrill, der von modernen LED-Scheinwerfern eingerahmt wird. Der Heavy Duty-Truck steht auf 20-Zoll-Felgen und trägt stolz das Longhorn-Emblem, das einer großen Gürtelschnalle nachempfunden ist.

Unter der mächtigen Haube des RAM 3500 kommt ein 6,7-Liter-Cummins-Diesel mit 406 PS und schier unglaublichen 1.356 Newtonmetern Drehmoment zum Einsatz. In Kombination mit der Sechsgang-Automatik aus dem Hause Aisin soll der Pick-up-Truck mal eben fast 16 Tonnen anhängen können. Ein absoluter Spitzenwert, angesichts dessen sich selbst GMC geschlagen geben muss.

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