Rallye Dakar 2021

Wilde Hatz durch Saudi Arabien

Dakar 2021 Foto: DPPI J. Delfosse 88 Bilder

Das erste Truck Sport-Event des Jahres ist ausgetragen. Die Rallye Dakar 2021 hat die Teilnehmer quer durch Saudi-Arabien geführt.

Der Startschuss fiel kurz nach Neujahr in Jeddah, ein wichtiger Hafen für Saudi Arabien. Die Route führte die Teilnehmer quer durch die schroffe Wüste über Dünen und Geröllfelder zunächst nach Bisha und um das Wadi Ad-Dawasir. Weiter ging es durch die Hauptstadt Riyadh und Buraydah bis Ha'il zum Rest Day. Nach einem Tag zum Durchschnaufen und für wichtige Reparaturen an den Wettbewerbsfahrzeugen raste der Tross weiter nach Sakara bis nach Neom. Nach den Etappen Al-Ula und Yanbu erreichte der Rallyetross nach fast zwei Wochen wieder Jeddah.

Insgesamt 20 Teams allein in der Lkw-Kategorie nahmen die Strapazen der legendären Rallye auf sich. Doch am Ende gewinnt wieder einmal das Gesetz der Serie. Wieder einmal gehen die ersten drei Plätz an die blauen Reiter von Kamaz. Dmitry Sotnikov, Ruslan Akhmadeev und Ilgiz Akhmetzianov (Startnummer 507) siegen mit einer Gesamtzeit von 48 Stunden, 23 Minuten vor Shibalov/Nikitin/Tatarinov (501) und Mardeev/Svistunov/Galiautdinov (509). Alle drei Teams bleiben unter der Marke von 50 Stunden.

Erst auf Rang vier folgt das erste Team, das nicht auf einem Kamaz unterwegs ist, das tschechische Team Big Shock Racing mit Macik/Tomasek/Svanda (503) und 50 Stunden, 9 Minuten. Das Team Instaforex Loprais Praga mit Loprais/Pokora/Alkendi folgt im Praga Hauber (504, 50 Stunden, 23 Minuten) knapp dahinter. Das weißrussische Team MAZ-Sportauto mit Vishneuski/Novikau/Sachuk (505, 50 Stunden, 39 Minuten) folgt auf Rang 6. Danach folgt abermals ein russischer Kamaz mit der bestens bekannten Besatzung Karginov/Mokeev/Leonov (500, 51 Stunden, 12 Minuten).

Das erste westeuropäische Team folgt auf Rang acht: Mammoet Rallyesport mit Van den Brink/de Graaff/Kozlovsky (506, 52 Stunden, 46 Minuten). Die Top Ten komplettieren die beiden Fahrzeuge des tschechischen Teams Tatra Buggyra Racing, ein Team, das auch Truck Race-Freunden bestens bekannt sein dürfte. Rang neun: Casale/Leon/Hoffmann (517, 53 Stunden, 51 Minuten), Rang zehn: Soltys/Schovanek/Ikola (514, 53 Stunden, 56 Minuten).

Bester deutscher Starter ist das Team South Racing mit Mathias Behringer, Stefan Henken und Robert Striebe auf Rang 13 (522, 67 Stunden, 19 Minuten).

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