Projekt Smart-Last-Mile Logistik

Gemeinsam auf der letzten Meile

Alle für einen: Wie die KEP-Dienste kooperieren können. Foto: Parcelbox

Förderprojekt Smile erforscht, wie Zustellungen auf der letzten Meile effizienter erfolgen können. Basis ist digitale Plattform.

Smile steht für „Smart-Last-Mile Logistik“ in urbanen und ländlichen Räumen. In dem Forschungsprojekt konzipieren der IoT-Lösungsanbieter GoodsTag (Konsortialführer), die Standardisierungsorganisation GS1 Germany und der IT-Dienstleister Pickshare zusammen mit dem Hasso-Plattner-Institut an der Universität Potsdam und der Universität Leipzig kooperative Zustelllösungen. Bisher schließen individuelle IT-Systeme und geschlossene Zustelllösungen Kooperationen auf der letzten Meile in der Regel aus, woran in der Vergangenheit bereits zahlreiche Citylogistik-Projekte scheiterten.

Hintergrund für das Projekt ist die zunehmende Paketflut. Diese wiederum erfordere immer individuellere, flexiblere Zustellungen. Zumal die KEP-Dienstleister in den Innenstädten an ihrer Belastungsgrenze angelangt seien. Im ländlichen Raum wiederum gilt es, große Entfernungen zurückzulegen, was die letzte Meile teuer macht. Diese Herausforderungen geht das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Projekt Smile an. Es soll bis Februar 2021 Lösungen für kooperative und vernetzte Zustellszenarien entwickeln.

Plattform für alle Beteiligten

Das Förderprojekt erforscht die Warenzustellung beim Endkunden zum Wunschtermin und am Wunschort auf Basis einer Plattformlösung für alle Prozessbeteiligten. Mögliche Zustelllösungen sind zum Beispiel Crowd Logistics, wie etwa die An- und Mitnahme von Paketen für Nachbarn, oder Kofferraumzustellungen über Mikrodepots sowie Multi-Label-Paketshops. Ziel ist es, die Quote der erfolgreichen Erstzustellungen deutlich zu erhöhen. Die Praxistauglichkeit der entwickelten Technologien und Services erproben die Partner in Pilotprojekten. Infos zur möglichen Mitarbeit gibt es bei den Projektpartnern.

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