Marktöffnung in Europa Branche sieht Marktöffnung als Chance

Seit Monatsbeginn können Arbeitnehmer aus den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten (Bulgarien und Rumänien ausgenommen) ohne Einschränkung und Erlaubnis hierzulande arbeiten. Verbände aus der Transport- und Logistikbranche sehen die nun umgesetzte Arbeitnehmer-Freizügigkeit aber nicht als Bedrohung, sondern als Chance an.
„Die Freizügigkeit kann eigentlich keine Probleme bereiten, das Datum steht ja seit sieben Jahren fest“, erklärt Prof. Dr. Karlheinz Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL). In grenznahen Gebieten könne es vielleicht hier und da Turbulenzen geben.
Die Gewerkschaft Verdi sieht hingegen die Gefahr eines Lohndumpings und fordert als Antwort auf die Marktöffnung, einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn einführen. Der Deutsche Speditions- und Logistikverbands (DSLV) sieht dafür aber keine Notwendigkeit. „Die tarifgebundenen Arbeitgeber in unserer Branche verfügen bereits jetzt über ein höheres Lohnniveau als ein etwaig geforderter Mindestlohn“, teilt der Verband mit.
Mehr zu den Folgen der Arbeitnehmer-Freizügigkeit in der neuen trans aktuell-Printausgabe (10/2011) auf den Seiten 1 und 13. 


 

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